Zusammenfassung von Die Moral-Macher

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Die Moral-Macher Buchzusammenfassung
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Bewertung

5

Qualitäten

  • Unterhaltsam
  • Inspirierend

Rezension

Bücher über nachhaltiges Wirtschaften und ethische Geschäftsprinzipien haben Konjunktur. Der Beitrag der vier Autoren, die allesamt als Redakteure beim Nachrichtenmagazin Focus tätig sind, passt dementsprechend in die heutige Zeit. Im ersten Abschnitt erteilen die Autoren den bisherigen Konzernbossen eine Abfuhr. Hierbei kommen zwar kaum neue Argumente auf den Tisch, dafür schreiben sie in einer flotten und einprägsamen Sprache. Im zweiten Teil des Buches stellen sie elf Zeitgenossen vor, denen es gelungen ist, ethisches Handeln mit wirtschaftlichen Interessen zu verbinden. Die Porträts sind unterhaltsam, bleiben aber z. T. auf der Oberfläche, sodass nicht alle Geschäftsmodelle im Detail ausgeleuchtet werden. Als Leitfaden für Nachahmer ist das Buch darum nicht geeignet, wohl aber als Quelle für Anregungen. getAbstract empfiehlt es allen, die einen Einblick ins soziale Unternehmertum gewinnen wollen.

Über die Autoren

Die Autoren sind Redakteure beim Nachrichtenmagazin Focus. Jobst-Ulrich Brand arbeitet als stellvertretender Leiter des Kulturressorts. Christoph Elflein ist Redakteur im Politikressort. Carin Pawlak leitet das Ressort Menschen. Stefan Ruzas arbeitet im Ressort Medien.

 

Zusammenfassung

Die Psychopathen sind gescheitert

Spätestens seit der Finanz- und Wirtschaftskrise ist ein bestimmter Typ Manager, der vorher vor Kraft zu strotzen schien, schwer angeschlagen. Größenwahn, Kurzfristorientierung, Egoismus und Maßlosigkeit bestimmten die Weltsicht dieser Alphatiere. Ob Wendelin Wiedeking von Porsche, Thomas Middelhoff von Arcandor oder Ron Sommer von der Telekom – sie haben abgewirtschaftet. Umfragen bescheinigen ganz allgemein „den Managern“ eine große Unbeliebtheit. Eine wichtige Rolle spielt dabei deren moralisches Versagen. Dass sich Firmenlenker nach dem selbst verschuldeten Scheitern noch rasch die Taschen vollstopfen, bringt viele Menschen und Politiker gegen die Managerelite auf. Der kanadische Psychologe Robert Hare glaubt im Verhalten vieler Topmanager sogar Symptome von Psychopathen zu erkennen. Rücksichtslos bahnen sich die Macher ihren Karriereweg, selbst wenn sie dabei von Misserfolg zu Desaster eilen. Jürgen Schrempp von DaimlerChrysler etwa hatte viele verlustreiche Stationen passiert, bis er endlich den Vorstandsvorsitz erklomm. Konzerne sind ein Biotop für machtgierige, verantwortungslose Männer. Vom freien Markt sprechen sie mit religionsartiger...


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