Zusammenfassung von Die neue Rolle des Controllers

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Die neue Rolle des Controllers Buchzusammenfassung
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Bewertung

5

Qualitäten

  • Innovativ

Rezension

Controller sind Nervensägen. Sie mischen sich überall ein, wollen ständig Informationen und verhindern Innovationen: „Zu teuer“, „nicht strategiekonform“, „unrentabel“ – das sind ihre Lieblingsworte. Tatsächlich? Diese Sicht der Dinge ist überholt, meinen die Autoren dieses Buchs. Controller seien zu Unrecht als Erbsenzähler verschrien, vielmehr seien sie heute – zumindest im Idealfall – einflussreiche Berater des Managements, die sich als Steuermänner des Unternehmens etabliert hätten. Diesen Wandel im Berufsbild belegt das Buch mit einer Vielzahl wissenschaftlicher Studien. Die lesen sich erwartungsgemäß nicht gerade leicht, und die geschraubt-akademische Sprache ist ebenso unnötig wie hinderlich. Wer sich aber nicht zu schade ist, den Faktenberg nach Verwertbarem zu durchwühlen und auch die härtesten Worthülsen zu knacken, findet durchaus Antworten auf die entscheidende Frage: Was muss der Controller von morgen können? Eine Reihe von Fallbeispielen illustriert diese Anforderungen und bietet nicht zuletzt Informationen zu potenziellen Arbeitgebern. getAbstract empfiehlt das Buch allen Controllern und allen, die es werden wollen.

Über die Autoren

Prof. Dr. Jürgen Weber leitet das Institut für Management und Controlling an der WHU – Otto Beisheim School of Management in Vallendar. Dr. Hendrik Vater ist CFO Exel Supply Chain bei Deutsche Post World Net. Dr. Walter Schmidt ist Ökonom und Autor mehrerer Bücher zum Thema Balanced Scorecard. Hartmut Reinhard arbeitet als Director Strategy Logistics und Director Global Controlling Logistics für die Deutsche Post. Prof. Dr. Edgar Ernst ist Honorarprofessor der Otto Beisheim School of Management. Neben diesen fünf Herausgebern und Autoren haben 23 weitere Fachleute an dem Buch mitgeschrieben.

 

Zusammenfassung

Vom Zahlenknecht zum Kopiloten

Die Zeiten, in denen von „Erbsenzählern“ und „Zahlenknechten“ die Rede war, scheinen vorbei. Die Rolle der Controller hat sich grundlegend verändert. Zwar gehören die Planung und die Aufbereitung von Finanzinformationen weiterhin zu den Kernaufgaben der Profession, doch kamen in den vergangenen Jahren einige neue Aufgaben hinzu. Neben dem Basiswissen zur Rechnungslegung und der Budgeterstellung wird vom Controller heute verlangt, dass er die Absatz- und Beschaffungsmärkte seines Unternehmens versteht. Sich den Rat von Controllern zu holen, ist für Manager mittlerweile selbstverständlich. Manager verabschieden sich vom Bild des Controllers als notwendiges Übel und sehen ihn als Dienstleister, der ihnen weiterhilft. Immer öfter wird er bei Veränderungsprojekten oder bei der Strategiearbeit eingebunden. So spricht man heute denn auch eher von „Kopiloten“ und „Steuermännern“.

Die Tätigkeiten der Controller reichen von schnöder Buchhaltung bis zu eigentlichen Managementaufgaben. Sie lassen sich in drei große Bereiche gliedern:

  1. Bereitstellung von Informationen,
  2. Planung und Kontrolle der Zieleinhaltung...

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