Zusammenfassung von Die Outsourcing-Falle

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Die Outsourcing-Falle Buchzusammenfassung
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Bewertung

8

Qualitäten

  • Innovativ

Rezension

Auch wenn im Titel von Outsourcing im Allgemeinen die Rede ist, meinen Johanna Joppe und Christian Ganowski vor allem das „Low-Cost-Country-Sourcing“, also die Auslagerung von Unternehmensteilen in Billiglohnländer. Sie halten nichts davon, auf den Outsourcing-Zug nur deshalb aufzuspringen, weil fast alle anderen schon drinsitzen. In jedem Fall ist es besser, nachzurechnen, ob die entstehenden Zusatzkosten den Sprung nach Asien oder Osteuropa wirklich rechtfertigen. Das Buch ist eher ein Mahn- und Warnbuch als eine Anleitung, wie man Outsourcing von Grund auf richtig plant. Die abschreckenden Beispiele – und derer gibt es viele – dominieren den Text. Natürlich können solche Bad Practices hilfreich sein, wenn es um die Vermeidung eigener Fehler geht. Dennoch hätte man sich etwas mehr Nutzwert in Form klarer Dos and Don’ts gewünscht. Das Buch ist jedoch so respektlos und augenzwinkernd geschrieben, dass man den Autoren dieses Manko gerne nachsieht: Man will es sowieso von vorn bis hinten lesen, und sei es nach Feierabend. getAbstract empfiehlt den Ratgeber allen, die mit dem Thema Outsourcing schwanger gehen, sei es, weil sie den Zug nicht verpassen möchten oder weil sie dem Chef gute Gegenargumente liefern wollen.

Über die Autoren

Johanna Joppe und Christian Ganowski sind Inhaber der Unternehmensberatung Memconsult. Das Unternehmen mit Sitz in Augsburg ist auf Risikomanagement und intelligente Managementsysteme in internationalen Unternehmen spezialisiert. Beide Autoren haben schon mehrere Bücher verfasst, darunter u. a. Kosten senken – jetzt! und Umsatz steigern – jetzt!

 

Zusammenfassung

Outsourcing kann tödlich sein

Was beim Outsourcen falsch laufen kann, zeigt der Fall eines finanziell in die Bredouille geratenen Krankenhauses eindrücklich: Dort machte man einen Kostencheck und stellte fest, dass die Krankenhausküche exorbitant hohe Kosten verursachte. Das müsste doch mit einem Catering-Betrieb günstiger gehen, dachte sich der Vorstand. Man fand tatsächlich einen externen Dienstleister, der die Versorgung der Patienten zum halben Preis übernahm. Der Verwaltungschef frohlockte. Dann jedoch sorgten mysteriöse Todesfälle unter den Patienten für Unruhe. Hinter vorgehaltener Hand munkelte man, dass mit dem neuen Essen irgendwas nicht stimme. Und tatsächlich: Rund neun Monate nach dem Abenteuer Outsourcing wurde klammheimlich die alte Küchencrew wieder vor den Herd gestellt.

Was war geschehen? Die Krankenhausküche war vor allem deshalb so teuer, weil der Küchenchef dafür sorgte, dass alle Nahrungsmittel frisch verarbeitet, Hygienestandards peinlich genau eingehalten und die Kühlketten nie unterbrochen wurden. Das war beim externen Dienstleister offenbar nicht der Fall. Die „paar Keime mehr“ hätten wahrscheinlich einem in Saft und Kraft stehenden Arbeiter...


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