Zusammenfassung von Die Pflicht zu führen

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Die Pflicht zu führen Buchzusammenfassung
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Bewertung

6

Qualitäten

  • Für Einsteiger

Rezension

Das Militär als Vorbild für Führungskräfte ziviler Unternehmen – so mancher wird da bereits beim Untertitel die Luft anhalten. Woher der Wind weht, ist dann nach den ersten Absätzen in der Einleitung klar: Das Militär hat’s erfunden, und zivile Führungskräfte täten gut daran, militärische Führungsmethoden zu übernehmen. Die entpuppen sich aber bei näherem Hinsehen gar nicht als so sehr von vorgestern, wie manch einer befürchten mag. Zum Beispiel wird ausdrücklich der kooperative Führungsstil empfohlen. So ganz wird man bei der Lektüre aber das Gefühl nicht los, dass der Autor seinen eigenen Behauptungen nicht recht traut, denn er verpackt sie in eine schier endlose Aneinanderreihung von Zitaten. Ob die Unternehmen den Rat des Autors beherzigen und künftig vermehrt ehemalige Offiziere als Führungskräfte einstellen, sei dahingestellt. getAbstract meint: Das Buch ist geeignet für alle Führungskräfte, die gegenüber militärischen Methoden nicht von vornherein negativ eingestellt sind.

Über den Autor

Erwin Hoffmann hat in Sozialwissenschaften promoviert, war Offizier bei der Bundeswehr und ist seit über zehn Jahren als Personalentwickler tätig. Er hat eine Zusatzausbildung als Trainer und Businesscoach absolviert und erfüllt Lehraufträge an verschiedenen deutschen Universitäten zu Führung, Kommunikation und Bildung.

 

Zusammenfassung

Schwache Führung – schwacher Erfolg

Ja, es gibt sie, die gute Führungskultur, gerade in größeren Unternehmen. Bei den kleinen und mittleren Unternehmen aber, die 99 % der deutschen Firmen ausmachen, ist das heute eher noch Wunschdenken. Die Zahlen aus dem jährlich vorgelegten Engagement-Index des Marktforschungsunternehmens Gallup sprechen eine deutliche Sprache: 67 % der deutschen Arbeitnehmer fühlen sich ihrem Arbeitgeber nicht verpflichtet – ein Missstand, der einem Unternehmen mit 1000 Mitarbeitern Mehrkosten von 485 000 € im Jahr verursacht. Als Gründe führen die Befragten schlechtes Management und ein Desinteresse der Führungskräfte an den Mitarbeitern an. Nach einer anderen Untersuchung fällt das den Führungskräften aber gar nicht auf; beispielsweise glauben 79 % der Befragten, die Mitarbeiter in ihre Entscheidungen mit einzubeziehen, während nur 7 % der Mitarbeiter dem zustimmen.

Nachgewiesen ist, dass ein positiver Führungsstil und ein angenehmes Betriebsklima dazu beiträgt, dass die Mitarbeiter gesund und leistungsbereit sind. Die Geschäftsabschlüsse fallen somit besser aus. Ein Mitarbeiter engagiert sich dort besonders, wo der direkte Vorgesetzte...


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