Zusammenfassung von Die Plünderung der Welt

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Die Plünderung der Welt Buchzusammenfassung
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Bewertung

8

Qualitäten

  • Augenöffner
  • Inspirierend

Rezension

Zypern war erst der Anfang, warnt der Journalist Michael Maier. Auch Sparer in anderen Ländern müssen die Enteignung fürchten; sei es auf dem Weg der Inflation oder über Zwangsabgaben. Denn für Staatsschulden haben bisher immer die Bürger gezahlt. Maier stellt fest: Die Krise ist im Kern eine moralische, hervorgerufen durch die Verzahnung von Staat, Zentralbanken und Konzernen. Seine Diagnose trägt er voller Eifer und ohne Angst vor übermäßiger Zuspitzung vor. Das Buch ist leider über weite Strecken anekdotenhaft und wenig strukturiert. Einen Ausweg für den privaten Anleger bietet Maier nicht, wohl aber einen flammenden Appell an die Bürger, eine durch das Schuldenwachstum kurz bevorstehende Katastrophe zu verhindern. getAbstract empfiehlt das Buch allen interessierten Bürgern, Sparern, Politikern und Volkswirten.

Über den Autor

Der studierte Jurist Michael Maier betreibt das Online-Newsportal Deutsche Wirtschafts Nachrichten. Er war unter anderem Chefredakteur der österreichischen Tageszeitung Die Presse, der Berliner Zeitung und des Sterns. Er ist außerdem Autor von Die ersten Tage der Zukunft.

 

Zusammenfassung

Vom Falschgeld zur Armut

Seit 2008 hat sich eine weltweite Staatsschuldenkrise ungeheuren Ausmaßes entwickelt. Um ihre Ausgaben zu finanzieren, warfen die Staaten ihre Gelddruckmaschinen an. Mit aus dem Nichts geschöpftem Geld – eigentlichem Falschgeld, weil nicht durch reale Werte gedeckt – wurde Konsum ermöglicht, dem jedoch nicht genügend Produktion gegenübersteht. Die Folge ist Inflation. Die Krise trifft vor allem Sparer und Rentner. Das viele Schuldenmachen hat sich nicht gelohnt, jedenfalls nicht für die breite Masse. Drohende Arbeitslosigkeit beunruhigt inzwischen schon die Mittelschicht, die Einkommensschere klafft immer weiter auseinander. Weil mehr und mehr Menschen im Niedriglohnsektor beschäftigt sind, ist schon fast jeder zehnte Deutsche von Armut bedroht. Angesichts der niedrigen Zinsen finden Rentner mit ihrem Ersparten kein Auskommen mehr und werden immer öfter sogar kriminell. Die Zukunft des Wohlfahrtsstaats steht in den Sternen.

Was ist aus dem Gesellschaftsvertrag geworden, der dem Bürger eine Steuerpflicht auferlegt und dem Staat die Pflicht, im Gegenzug für die soziale Absicherung seiner Bürger zu sorgen? In dieser Situation existenzieller ...


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