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Die Praxis des ganzheitlichen Problemlösens
Buch

Die Praxis des ganzheitlichen Problemlösens

Vernetzt denken, unternehmerisch handeln, persönlich überzeugen

Haupt, 1999 Mehr

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Bewertung der Redaktion

7

Qualitäten

  • Umfassend
  • Systematisch
  • Praktische Beispiele

Rezension

Klar strukturiert, in verständlichem Stil und prall gefüllt mit praxisnahen Informationen – so leserfreundlich und alltagstauglich hat das Autorenteam Gomez/Probst sein Buch angelegt, das bereits in dritter Auflage erschienen ist. Die fünf methodischen Schritte des ganzheitlichen Problemlösens im Unternehmen werden ausführlich erläutert und mit den konkreten Prozessfeldern „Vernetzt denken“, „Unternehmerisch handeln„ und „Persönlich überzeugen„ verknüpft. Auch wenn einige der eingearbeiteten Unternehmensbeispiele nicht mehr ganz taufrisch sind, liefern sie dem Leser immer wieder den praxisgestützten Unterbau für das methodische Theoriegerüst. Der knapp 300 Seiten starke Band besticht zudem durch ein umfangreiches Stichwortregister und eine Vielzahl von Abbildungen, die den Inhalt plastisch veranschaulichen. Dadurch eignet sich das Werk, dessen Inhalte alljährlich in den schweizerischen Kursen für Unternehmensführung durchexerziert werden, sehr gut als Lehr- und Nachschlagebuch. Darum ist es eine Empfehlung von getAbstract für Führungskräfte, die gegenüber neuen Ansätzen der Problemlösung im Unternehmen aufgeschlossen sind und sich nicht nur durch theorieüberfrachtete „Wälzer„ quälen möchten.

Zusammenfassung

Grundlagen der Methodik des ganzheitlichen Problemlösens

Immer vielfältiger werden die Problemstellungen, denen sich Unternehmen von heute ausgesetzt sehen und die sich in drei Kategorien unterteilen lassen:

  1. Einfache Probleme sind durch wenige Einflussgrössen gekennzeichnet (z. B. Einsatzplanung von Mitarbeitern).
  2. Für komplizierte Problemstellungen sind starke Verknüpfungen von ganz verschiedenen Variablen und Einflussfaktoren charakteristisch (Erstellung des Jahresbudgets oder die logistische Organisation).
  3. Ein Vielzahl von Einflussgrössen, die sich obendrein im Laufe der Zeit immer wieder verändern, kennzeichnen schliesslich komplexe Probleme. Dazu gehören die Internationalisierung der Märkte, die Umweltproblematik oder veränderte Lebensstile.

Dabei ist aktuell eine Verlagerung von den einfachen und komplizierten Aufgabenstellungen zu den komplexen Problemen zu beobachten. Diese entstehen aus konkreten Spannungsfeldern:

  • Zunehmende Internationalisierung der Unternehmen bei gleichzeitiger Fragmentierung der Märkte.
  • Kürzere Reaktionszeiten der Entscheider in Zeiten dynamischerer Firmenentwicklungen...

Über die Autoren

Peter Gomez ist Professor für Betriebswirtschaftslehre an der Universität St. Gallen (HSG) und Leiter des Instituts für Betriebswirtschaft. Gilbert Probst ist Professor für Organisation und Management an der Universität Genf und Leiter des MBA-Programms.


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