Zusammenfassung von Die Psychologie des Überzeugens

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Die Psychologie des Überzeugens Buchzusammenfassung
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Bewertung

7

Qualitäten

  • Praktische Beispiele
  • Wissenschaftsbasiert
  • Umsetzbar

Rezension

Robert B. Cialdini zeigt in diesem Buch, wie leicht wir verführ- und manipulierbar sind. Und das nicht etwa, weil wir dumm oder leichtsinnig wären, sondern weil Profiverführer unsere verinnerlichten Faustregeln, Überzeugungen und Prinzipien ausnutzen. Der Psychologe Cialdini hat seine Erkenntnisse nicht allein durch die Auswertung zahlreicher Untersuchungen gewonnen, sondern auch durch teilnehmende Beobachtung, indem er sich selbst zum Verkäufer und Werber ausbilden ließ und Erfahrungen in diesen Berufen sammelte. Er destilliert sechs Prinzipien der Verführung samt ihren einzelnen Varianten heraus. Sind diese Prinzipien für sich allein schon recht effizient, so vervielfacht sich ihre Wirkung durch bestimmte Kombinationen. Der Autor präsentiert seine Ergebnisse ausführlich und verständlich und veranschaulicht sie anhand von zahlreichen Beispielen aus vielen Lebensbereichen. getAbstract empfiehlt diesen Longseller – in dem es entgegen dem Titel nicht ums Überzeugen, sondern ums Manipulieren geht – allen Menschen, die die Tricks der Manipulatoren kennenlernen wollen, um sich vor ihnen zu schützen.

Über den Autor

Robert B. Cialdini forscht und lehrt als Professor für Psychologie an diversen Universitäten. Sein Forschungsschwerpunkt gilt der Sozial- und Verhaltenspsychologie. Es ist Koautor des Buches Yes!

 

Zusammenfassung

Reiz-Reaktions-Mechanismen

Die meisten Menschen handeln nach festen Mustern und Automatismen und verwenden für ihre Entscheidungen klare Faustregeln. Diese Verhaltensweisen erleichtern uns das Leben in einer komplizierten Welt, machen uns jedoch auch berechen- und manipulierbar. So nutzte z. B. ein in einem Feriengebiet ansässiger Schmuckhändler die Faustregeln „Teuer ist gut“ und „Billig ist schlecht“ aus, indem er seine Preise verdoppelte und so die Anzahl seiner Verkäufe erhöhte.

In asiatischen Kampfsportarten siegt keineswegs immer der Stärkere, sondern der, der physikalische Prinzipien wie Schwerkraft, Trägheit oder Hebelwirkung zu nutzen weiß. Analog verhält es sich bei der Manipulation von Menschen. Selbst intelligente Menschen fallen immer wieder auf simple Reize herein. Beispielsweise sieht eine 0815-Immobilie königlich aus, wenn dem Interessenten unter Ausnutzung des Kontrastprinzips zuvor ein oder zwei Bruchbuden gezeigt wurden. Ein Preis erscheint niedriger, wenn Sie ihn mit einem höheren vergleichen, und umgekehrt.

Geben und Nehmen – und nochmals nehmen

Die in der Gesellschaft fest verankerte Reziprozitätsregel besagt, dass man sich...


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    Oliver Kustner vor 2 Jahren
    Wer die "Ratschläge" in diesem Buch befolgt, wird wohl nur noch misstrauisch durch's Leben laufen. Da sehe ih keinen Mehrwert drin. Die theoretische Darstellung erscheint zwar logisch, ist aber doch sehr vereinfachend.