Zusammenfassung von Die Rentenlüge

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Die Rentenlüge Buchzusammenfassung
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Bewertung

9

Qualitäten

  • Innovativ
  • Umsetzbar

Rezension

Bernd Klöckners eindringliche Botschaft für den deutschen Rentenbeitragszahler lautet: „Wach auf, man hat dich jahrzehntelang belogen und betrogen. Die staatliche Rente wird nicht mehr als ein Almosen sein. Wenn du jetzt nicht sparst, wirst du mit 65 in der Gosse liegen!“ Die Beweise sind schlüssig und die Berechnungen schonungslos. Egal ob Doppelverdiener, Lagerarbeiter, Haus- oder Karrierefrau – ihnen allen drohen in ihren „goldenen Jahren“ so große Versorgungslücken, dass einem bei der Lektüre schwindlig wird. Doch der Autor bietet mehr als bloße Panikmache. Anhand konkreter Szenarien, Rechenmodelle und Tabellen kann sich jeder Leser selbst ausrechnen, wie viel er sparen muss, um das Gespenst der Altersarmut abzuwehren. Die Ergebnisse sind ernüchternd bis erschreckend. Welcher Mittdreißiger kann schon über ein Drittel seines monatlichen Nettoeinkommens auf die Seite legen? Und wo soll eigentlich der erhoffte Wirtschaftsaufschwung herkommen, wenn die Deutschen noch eiserner sparen als bisher? getAbstract legt das Buch allen ans Herz, die eine ehrliche Bestandsaufnahme ihrer Rentenerwartungen vornehmen wollen.

Über den Autor

Bernd W. Klöckner hat Betriebswirtschaft studiert und arbeitet als Unternehmensberater, Trainer und Coach. Er hat zahlreiche Bücher über Altersvorsorge, Rente, Altersarmut und soziale Sicherung geschrieben. Als Fachmann zu diesen Themen ist er regelmäßig in Seminaren und Talkshows zu Gast.

 

Zusammenfassung

Die demografische Zeitbombe tickt

Können Sie sich vorstellen, von 200 bis 500 € im Monat zu leben? Wahrscheinlich nicht. Genau das steht Ihnen aber im Rentenalter bevor, wenn Sie als Arbeiter oder Angestellter nicht privat vorsorgen. Denn falls das heutige umlagefinanzierte Rentensystem unverändert weiterbestünde, würde im Jahr 2050 ein einziger Beitragszahler mit seinen Rentenbeiträgen für Sie sorgen müssen. Damit 70 % Ihres letzten Nettoeinkommens dabei herauskämen, müsste dieser Arbeitnehmer zweieinhalb mal so viel in die Rentenkasse einzahlen wie heute.

Bereits seit 1972 sterben in Deutschland mehr Menschen als neu geboren werden. Und da Nichtgeborene keine Kinder zeugen, werden die Geburtenzahlen auch bei einer durchschnittlich konstanten Geburtenrate zurückgehen: 2050 werden nur noch 19 % Prozent der Gesamtbevölkerung Frauen im gebärfähigen Alter sein, 5 % weniger als 2001. Wer diese Zahlen als eine von vielen möglichen Prognosen abtun möchte, irrt leider gewaltig. Denn anders als wirtschaftliche Trends lassen sich demografische Entwicklungen ziemlich exakt vorhersagen.

Was die Berufsoptimisten heute noch lächelnd herunterspielen, wird ab...


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