Zusammenfassung von Die Schuldenlawine

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Die Schuldenlawine Buchzusammenfassung
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Bewertung

8 Gesamtbewertung

8 Umsetzbarkeit

6 Innovationsgrad

9 Stil


Rezension

Politiker liegen mit ihren Prognosen in der Regel daneben, Bert Flossbach und Philipp Vorndran eher selten – den Eindruck gewinnt man zumindest bei der Lektüre dieses Buches. Mag die Auswahl früherer Aussagen der Autoren auch subjektiv gefärbt sein, an ihren Prognosen über steigende Staatsschulden und Inflation und über geeignete Anlagestrategien werden die beiden Vermögensmanager sich messen lassen müssen. Ohne viel Fachjargon, wenn auch etwas umständlich strukturiert, leiten die Investmentexperten ihre Prognose her, präsentieren gut recherchierte Fakten und bieten Privatanlegern nachvollziehbare, praktische Hinweise. Den Autoren geht es weniger um einen neuen Blick auf die Schuldenkrise als um konkrete Tipps, wie Anleger mit dem Inflationsszenario umgehen können. getAbstract empfiehlt allen Kleinanlegern, dieses Buch rasch zu lesen, damit sie nicht von den aktuellen Ereignissen überholt werden.

Nach der Lektüre dieser Zusammenfassung wissen Sie:

  • die Gründe der Staatsschuldenkrise,
  • mögliche Wege heraus und
  • die besten Anlagealternativen im Inflationsszenario.
 

Über die Autoren

Bert Flossbach ist Gründer des Investmenthauses Flossbach von Storch, wo er das Investmentmanagement leitet. Zuvor verwaltete der promovierte Betriebswirt Kundenvermögen bei Goldman Sachs. Betriebswirt Philipp Vorndran arbeitete bei der Bank Julius Bär und der Credit Suisse Gruppe. Seit 2009 ist er Kapitalmarktstratege bei Flossbach von Storch.

 

Zusammenfassung

Wie Banker und Politiker das Finanzsystem erhitzen

Wenn es brenzlig wird in den überschuldeten Staaten, heißt es: Die Notenbank wird’s schon richten! Vormals unabhängige Zentralbanken wandeln sich zu Handlangern der Regierungen. Bei Krisen überschwemmen sie den Markt mit billigem Geld, das angelegt werden will. So hat der Finanzsektor ein Eigenleben abseits der Realwirtschaft entwickelt, da die von Investoren geforderten Eigenkapitalrenditen jenseits der 20 % ansonsten nicht erwirtschaftet werden können.

Im Zusammenspiel mit undurchschaubaren Finanzinnovationen und Prüfsiegeln der Ratingagenturen – von den Emittenten selbst bezahlt – überhitzt das Finanzsystem. Die Folge davon sind Blasen, und die platzen irgendwann unweigerlich. Dies bringt wiederum die Banken in Bedrängnis, die dann, vom Staat als „systemrelevant“ eingestuft, gerettet werden müssen.

Der aber wohl wichtigste Grund für Krisen sind falsche Anreizsysteme, „Moral Hazard“ genannt. Politiker übernehmen für schlechte Entscheidungen keine Haftung, Banker dürfen im Notfall auf staatliche Hilfe vertrauen, kassieren aber ansehnliche Boni, wenn sich ein hochriskantes Geschäft rentiert. Es ist wie...


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