Rezension
Gertrud Höhler, fĂŒr ihre kritischen Ăusserungen zur Wirtschaftsethik bekannt, macht hier einen Rundumschlag: Sie geht der Frage nach, was dem Menschen fehlt in den Zeiten der Deregulierung und des Wandels. Ihre Antwort: Der Sinn. Dabei beschrĂ€nkt sie sich nicht nur auf die Analyse dieses Sinnverlustes, sie liefert auch Ideen, wie dem Problem gegengesteuert werden kann. Aber eben nur Ideen, keinerlei positive Beispiele von Unternehmen, die dank Sinn-Findung erfolgreich sind. Ausserdem liegt die Frage auf der Hand, warum Unternehmen sich mit einem gesamtgesellschaftlichen Problem herumschlagen sollten. Höhler dreht den Spiess um: Schon immer hĂ€tte sich FĂŒhrung mehr mit Sinn-Stiftung als mit allem anderen beschĂ€ftigen sollen, glaubt die Publizistin. Schliesslich seien Unternehmen an motivierten, gesunden und stabilen Mitarbeitern interessiert - und denen einen optimalen Lebensraum zu gestalten, darauf komme es an. Höhler macht es dem Leser nicht immer leicht, die Bedeutung ihrer Worte zu erfassen. Ein Buch fĂŒr FĂŒhrungskrĂ€fte, die bereit sind, eine gewisse Sinnsuche schon bei der LektĂŒre auf sich zu nehmen, meint getAbstract.
Zusammenfassung
Ăber die Autorin
Prof. Dr. Gertrud Höhler ist Publizistin und Beraterin fĂŒr Politik und Wirtschaft. Sie sitzt im Aufsichtsrat einiger Unternehmen und ist Autorin mehrerer BĂŒcher, darunter Spielregeln fĂŒr Sieger und Wölfin unter Wölfen.
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