Zusammenfassung von Die stärkenfokussierte Organisation

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Die stärkenfokussierte Organisation Buchzusammenfassung
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Bewertung

7

Qualitäten

  • Innovativ

Rezension

Was für eine Partnerschaft gilt, kann auch im beruflichen Alltag nützlich sein: Wer sich auf Positives konzentriert, statt über Negatives nachzugrübeln, erhöht die Chancen auf Erfolg. Auf Stärken fokussieren und sie situativ nutzen: Das ist nach Ansicht des Psychologen und Beraters Tobias Illig das wahre Erfolgsgeheimnis von Spitzenunternehmen. Das von ihm propagierte „positive Management“ sucht bewusst die Stärken einer Organisation und ihrer Mitarbeiter, beurteilt sie auf ihren Nutzen hin, fördert sie gezielt und setzt sie zum Vorteil aller im Unternehmen ein. Defizite und Schwächen der Organisation werden weitgehend außer Acht gelassen. Illig beschreibt kompetent und verständlich die Inhalte seines Konzepts, das im skeptischen Europa naturgemäß weniger bekannt ist als im euphorieverliebten Amerika. Man muss ihm zugute halten, dass er nie ins Esoterische abdriftet, sondern sich durchaus auf handfeste Wissenschaft beruft, insbesondere die Glücksforschung. Insgesamt ein lesenswerter Ratgeber, dem der Verlag allerdings gerne noch eine letzte Korrekturrunde hätte gönnen können. getAbstract empfiehlt das Buch allen Beratern, Personal- und Führungsverantwortlichen, die von den eigenen unternehmerischen Stärken überzeugt sind und diese möglichst effizient einsetzen wollen.

Über den Autor

Tobias Illig, studierter Psychologe, Pädagoge und Betriebswirt, ist Mitglied der International Positive Psychology Association und Inhaber der Beratungsfirma Human Resources Innovention.

 

Zusammenfassung

Glücksforschung und Positive Psychologie

Glücksratgeber boomen. Neben viel esoterisch angehauchter Literatur finden sich auch psychologisch fundierte Bücher, deren Inhalte im deutschsprachigen Raum unter dem Begriff „Glücksforschung“ zusammengefasst werden, im angelsächsischen Sprachgebrauch aber auch als „Positive Psychologie“ bekannt sind. Zu deren breiter Anerkennung wesentlich beigetragen hat Martin Seligman, der 1998 zum Präsidenten des amerikanischen Psychologenverbands gewählt wurde und eine Abkehr von der bis dahin stark defizitorientierten Psychologie forderte. Das war die eigentliche Geburtsstunde der Positiven Psychologie. Diese erforscht im Wesentlichen positive Emotionen, positive Charaktereigenschaften wie Stärken und Tugenden, aber auch positive Einrichtungen wie Demokratien und gefestigte Familien. Nur wenige Jahre später entwickelte sich ein neuer Zweig, als sich die Betriebswirtschafts- und Organisationslehre für die Positive Psychologie zu interessieren begannen. Eine Vorreiterrolle übernahm dabei die Universität Michigan, die mit dem „Positive Organizational Scholarship (POS)“ eine neue Studienrichtung etablierte.

Seither haben die Vertreter der...


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