Zusammenfassung von Die Subprime-Lösung

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Die Subprime-Lösung Buchzusammenfassung
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Bewertung

9

Qualitäten

  • Innovativ

Rezension

Wer heute eine plausible Erklärung dafür bieten kann, wie es zur Finanzkrise gekommen ist, findet bei vielen Gehör. Wer noch dazu sagen kann, wie wir da wieder rauskommen, noch viel mehr. Robert J. Shiller, der schon den New-Economy-Hype messerscharf analysiert hat, kann beides: Sowohl seine gut nachvollziehbare Analyse als auch seine konkret formulierten Lösungsvorschläge sind ein wichtiger Diskussionsbeitrag und könnten helfen, das Vertrauen in Banken und Unternehmen zurückzugewinnen. Denn bei aller Kritik am Finanzsystem setzt der Autor nicht etwa auf radikale Restriktionen, sondern auf die Ausweitung und die Demokratisierung der globalen Finanzwirtschaft. Risiken, die auf viele Schultern verteilt werden, lasten weniger schwer, lautet sein Hauptargument. getAbstract empfiehlt das Buch allen, die über die Finanzkrise nachdenken und die künftige Entwicklung mitprägen wollen.

Über den Autor

Robert J. Shiller ist Professor für Wirtschaftswissenschaft an der Yale-Universität in Connecticut. Der Bestsellerautor schrieb u. a. die Bücher Die neue Finanzordnung und Irrationaler Überschwang, in dem er auf dem Höhepunkt der New-Economy-Blase deren Platzen vorhersagte.

 

Zusammenfassung

Die Krise zieht ihre Kreise

Die Subprime-Krise, die rund um den Globus weite Kreise zieht, ist die Folge einer Spekulationsblase am US-Immobilienmarkt, aus der seit 2006 die Luft entweicht. Diese Krise wird nicht nur zu Engpässen in der Kreditversorgung führen, sondern unseren Lebensstil verändern. Unser soziales Geflecht, das auf Vertrauen und Optimismus angewiesen ist, ist in Gefahr. Welche Ausmaße die destruktiven Kräfte der Krise noch annehmen werden, ist schwer vorauszusagen. Wir müssen uns allerdings auf ein niedrigeres Wirtschaftswachstum einstellen – möglicherweise über zehn Jahre. Solch ein „verlorenes Jahrzehnt“ nach einer Immobilienspekulationsblase hat Japan in den 90er Jahren durchlitten.

Die Unfähigkeit, eine Spekulationsblase zu erkennen

Uns fehlt die Fähigkeit, spekulative Übertreibungen rechtzeitig zu erkennen. Im Jahr 2004 gab es keine langfristige Statistik über die Entwicklung der Häuserpreise in den USA oder anderswo – offenbar interessierte sich niemand für die Spekulationsgefahren am Immobilienmarkt. Viele Zeitgenossen – auch die Führungskräfte – übersahen zu lange den Kern des Problems: nämlich, dass sich Leute Häuser kauften, sich...


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