Zusammenfassung von Die Wahrheit über Donald Trump

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Die Wahrheit über Donald Trump Buchzusammenfassung
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Bewertung

8

Qualitäten

  • Kontrovers

Rezension

Vor Jahren prägte der amerikanische Komiker Stephen Colbert den Begriff „Truthiness“ für die Tendenz, ein Bauchgefühl allen Tatsachen zum Trotz für wahr zu erklären. Im Juli 2016 legte er nach: „Truthiness muss sich wahr anfühlen. Trumpiness braucht nicht einmal das zu tun.“ Tatsächlich glauben viele Trumpisten laut einer Umfrage den wildesten Versprechungen ihres Idols gar nicht – und es ist ihnen egal. Was sagt das über diesen Mann, der im Präsidentschaftswahlkampf den Einsatz von Atomwaffen erwogen und seine Gegnerin buchstäblich zum Abschuss freigegeben haben soll? Nicht viel. Auch Michael D’Antonio gelingt es kaum, hinter Trumps mediale Maske zu schauen, und zwar nicht nur weil er dessen Angebot, ihn an den goldenen Haaren zu ziehen, dankend ablehnte. Es gibt nämlich keinen wahren Trump und auch kein Geheimnis seines Erfolgs. Vielmehr zeigt D’Antonios Biografie, dass sein Aufstieg in einer turbokapitalistischen, ichbezogenen und zynischen Gesellschaft eher folgerichtig als überraschend ist. getAbstract empfiehlt das Buch allen politisch Interessierten, die den Zeitgeist hinter dem Phänomen Trump begreifen wollen.

Über den Autor

Michael D’Antonio ist Autor zahlreicher Bücher und Drehbücher. Der Pulitzerpreisträger schrieb unter anderem für The New York Times Magazine und Politico.

 

Zusammenfassung

Eine Witzfigur wird Kandidat

Im November 2015, ein Jahr vor den amerikanischen Präsidentschaftswahlen, spielten die meisten das Phänomen Donald Trump noch herunter. Dessen potenzielle Stammwählerschaft betrage gerade mal 8 Prozent, beschwichtigte der renommierte Meinungsforscher Nate Silver. Doch nach den ersten gewonnenen Vorwahlen rieben sich die rationalen Optimisten entgeistert die Augen: Dieser krankhaft eitle, gierige und rachsüchtige Pleitier, pathologische Lügner, Rassist und Frauenhasser soll ernsthafte Chancen auf das wichtigste Amt der Welt besitzen? Tatsächlich gilt Trump als Prototyp des Narzissten, der sein Laster zur Tugend erklärt und vergoldet hat. Es sind typisch amerikanische Eigenschaften, die ihn groß gemacht haben: Individualismus, Risikolust, die Sucht nach Aufmerksamkeit und die Bereitschaft, enorme Ungleichheit in Kauf zu nehmen. Sein Erfolg hält der amerikanischen Gesellschaft einen Spiegel vor, und was sie darin erblickt, ist verstörend.

Verwöhnt, verprügelt, verschlagen

Donald Trumps Vater Fred, Sohn des 1885 aus Deutschland eingewanderten Friedrich Drumpf, war dem Jungen ein großes Vorbild: Fred hatte während der Zeit des New Deals...


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