Zusammenfassung von Die Wirecard-Story

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Die Wirecard-Story Buchzusammenfassung

Bewertung der Redaktion

9

Qualitäten

  • Analytisch
  • Hintergrund
  • Unterhaltsam

Rezension

Der Fall Wirecard ist schlichtweg unfassbar. Der Mix aus wirrem Firmengeflecht, frei erfundenen Bilanzposten und unglaubwürdigen Akteuren erschwert bis heute selbst den Strafverfolgungsbehörden den Durchblick. Doch die Autoren bringen Ordnung ins Chaos. Auf Basis akribischer Recherche legen sie eine systematische und höchst lesbare Überschau des Skandals vor, wobei sie sauber die bekannten Fakten von bloßen Vermutungen trennen. Das Ergebnis ist ein packendes Stück deutscher Wirtschaftsgeschichte, das den Leser sprachlos zurücklässt.

Über die Autoren

Melanie Bergermann und Volker ter Haseborg sind Reporter der WirtschaftsWoche. Für ihre Recherchen zur Wirecard-Affäre erhielten sie den Deutschen Journalistenpreis.

Zusammenfassung

Der wundersame Höhenflug des Unternehmens Wirecard endete mit einer Bruchlandung.

Im Jahr 2005 war die Wirecard-Aktie keine 2 Euro wert. Als sie 2018 in den DAX aufgenommen wurde, waren es fast 200 Euro. Mitte 2020 war sie wertlos. Am 19. Juni 2020 entzieht der Aufsichtsrat dem Vorstandsvorsitzenden Markus Braun das Vertrauen. Braun wird vom Compliance-Chef des Unternehmens aus dem Gebäude geleitet. Kurz darauf wird Braun verhaftet. Drei Tage vor dem Vertrauensentzug hatten sich von Wirecard präsentierte Kontobelege als gefälscht herausgestellt. 1,9 Milliarden Euro, die laut Belegen auf den betreffenden Treuhandkonten liegen sollten, erwiesen sich als nicht existent. Als Wirecard am 25. Juni Insolvenz anmeldete, stand das Unternehmen bei seinen Gläubigern mit 3,2 Milliarden Euro in der Kreide.

Der Internet-Bezahlanbieter übertrieb nicht nur seine Geschäftszahlen, sondern erfand sie offenbar sogar.

Im Massengeschäft des Onlinehandels lässt sich mit der Buchungsabwicklung nicht viel verdienen. Zahlungsdienstleister, die die finanzielle Seite eines Bezahlvorgangs abwickeln, verdienen an seriösen Kunden nur eine kleine Marge und brauchen darum ein umso höheres ...


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