Zusammenfassung von Die Zürich-Axiome

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Die Zürich-Axiome Buchzusammenfassung
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Bewertung

7

Qualitäten

  • Unterhaltsam
  • Insiderwissen

Rezension

Was früher als Anlageratschläge daherkam, nennt Max Gunther „Axiome“. Das klingt natürlich wissenschaftlicher und hat etwas an sich, das kaum Widerspruch zulässt, nicht zuletzt in Kombination mit dem in Finanzfragen nach wie vor Vertrauen erweckenden Schweizerkreuz. Dabei sind die zusammengetragenen Verhaltensregeln - einigen wir uns auf diesen Begriff - alles andere als neu und ganz sicher nicht wissenschaftlich. Stattdessen plaudert Gunther aus dem Nähkästchen eigener Erfahrungen bzw. präziser aus den Kästchen seiner Verwandten, Freunde und Bekannten. Das liest sich alles durchaus interessant und ist angesichts des meistens sehr flotten Stils auch ganz amüsant. Eine Prise mehr Diskussionsfreude hätte dem Autor allerdings gut zu Gesicht gestanden. Oder ist es Ironie, wenn er im vierten Axiom eindringlich fordert, dass man Anlageberater und andere Finanzorakel doch bitte niemals ernst nehmen soll? Sich selbst und seine Lehrmeister klammert er da wohlweislich aus. So hält das Buch für Börseneinsteiger probate Verhaltensregeln parat, wird Fortgeschrittenen aber kaum mehr als ein Lächeln abringen. Wichtig zu wissen ist noch, dass das englische Original bereits im Jahr 1992 erschien, nach einer zehnjährigen Hausse an den Börsen - was so einiges erklärt, meint getAbstract.

Über den Autor

Max Gunther verdiente sein erstes Geld im Alter von 13 Jahren am Aktienmarkt. Sein Vater war einer der ersten Fondsmanager, der Axiome für Risikogeschäfte festlegte.

 

Zusammenfassung

Das Geheimnis der Schweizer

Völlig zu Recht fragen sich viele, wie ein rohstoffarmes Land wie die Schweiz es zu solchem Wohlstand bringen konnte. Sicherlich dürfte es geholfen haben, dass die sprichwörtliche Schweizer Neutralität das Alpenland mehr als drei Jahrhunderte lang aus unergiebigen Kriegen heraushielt. Das Geheimnis des Schweizer Reichtums lässt sich aber auch noch an einer ganz anderen Front entdecken: Die Eidgenossen scheinen hervorragende Spekulanten und Glücksspieler zu sein. Von einem Club Schweizer Aktien- und Rohstoffspekulanten wurde etwa nach dem Zweiten Weltkrieg der Begriff "Zürich-Axiome" geprägt. Darunter verstanden die Urheber die in zwölf "Hauptaxiomen" formulierten grundlegenden Verhaltensregeln für den erfolgreichen Umgang mit Investmententscheidungen, wenn man so will: Wetten im weitesten Sinne. Ohne ein entsprechendes Risiko auf sich zu nehmen, wird niemand ein Vermögen verdienen können. Man muss schon einen Teil seines materiellen Kapitals (und seines emotionalen sowieso) in die Waagschale werfen. Auf der Suche nach Reichtum wird man sich dort umsehen müssen, wo gerade niemand sonst nachschaut, und man wird evtl. Dinge wagen müssen, die andere...


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