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Die Zukunft in unserer Hand

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Die Zukunft in unserer Hand

Wie wir die Klimakrise überleben

C. H. Beck,

15 Minuten Lesezeit
7 Take-aways
Audio & Text

Was ist drin?

So bewahren wir die Welt und uns vor der drohenden Klimakatastrophe.


Bewertung der Redaktion

9

Qualitäten

  • Wissenschaftsbasiert
  • Visionär
  • Brisant

Rezension

Viele Arten haben wir bereits ausgerottet. Nun sind wir an einem Punkt angelangt, da der Klimawandel auch unsere Existenz bedroht. In diesem Buch zeigen die Architekten des Pariser Klimaabkommens von 2015, dass uns nur noch ein kleines Zeitfenster bleibt, um Kipppunkte zu vermeiden.Entscheidend ist, dass wir bis 2050 Netto-Null erreichen, um den Temperaturanstieg auf 1,5 Grad Celsius beschränken. Gelingt uns das nicht, geraten wir in eine unausweichliche, sich selbst verstärkende Spirale des Schreckens.

Zusammenfassung

Wir können die schlimmsten Folgen des Klimawandels noch verhindern.

Wir wissen, dass unser Leben und unsere Gesundheit von einer intakten Umwelt abhängen. Und doch verschmutzen wir sie rücksichtslos. Wir beuten unsere globalen Ressourcen und Gemeingüter aus und heizen unseren Planeten auf, indem wir ungehemmt fossile Energieträger verbrennen. Dadurch haben wir einen Klimawandel bewirkt, der schon jetzt katastrophale Folgen hat. In den nächsten Jahrzehnten werden sie noch zunehmen.

Dennoch ist es nicht zu spät, die schlimmsten Folgen des Klimawandels abzuwenden. Initiativen formieren sich. Junge Menschen protestieren. Kunden und Aktionäre wenden sich von bestimmten Branchen und Unternehmen ab. Der Klimaschutz nimmt Fahrt auf. Viel zu lange haben wir jedoch zu wenig getan. Immerhin vermutete man schon in den 1930er-Jahren, dass ein Klimawandel auf uns zukommt. 1960 bestätigte der Geochemiker Charles Keeling, dass der CO2-Gehalt in der Erdatmosphäre ständig steigt. Es liegt in unseren Händen, die im Pariser Abkommen von 2015 vereinbarten Ziele mit Nachdruck zu verfolgen und bis 2050 Klimaneutralität zu erreichen. Nur so können wir unsere Welt retten.

Über die Autoren

Christiana Figueres war von 2010 bis 2016 Generalsekretärin des Sekretariats der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (UNFCCC). Sie leitete die Verhandlungen, die 2015 zum Pariser Klimaabkommen führten. Tom Rivett-Carnac war ihr leitender Stratege bei der Pariser Klimakonferenz. Er arbeitet für die UNFCCC.


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    V. K. vor 1 Monat
    Als Demokrat und Humanist und naturverbundener Mensch stehe ich hinter der Bewegung, die Natur zu schützen, das 1,5°-Ziel zu erreichen und dazu entsprechende Wege umzusetzen.
    Allerdings höre ich auf zu lesen, wenn da steht, wir müssten Frauen an die Macht bringen, pauschal seien sie die besseren Menschen.
    Ich behaupte, dass durch den dogmatischen und aggressiven Radikal-Feminismus, wie wir ihn seit einigen Jahren erleben, viele Menschen, die auf der Kippe zum Klimaschützer stehen, vergrault werden. DAS können wir uns nicht leisten.
    Ohne das Binnen-I hätten wir vermtl. eine Rot-Grüne Regierung in Dtl.
    Jedes Jahr werden in Dtl 20.000 Kindern vom anderen Elternteil entfremdet. 90% sind Mütter die Täterinnen. Dabei findet "schwerer psychischer Missbrauch" an Kindern statt (Europ GH f MR) und die Täterinnen werden geschützt durch Frauen in Jugendämtern und Gerichten, in Schulen und im Freundeskreis.
    Nachhaltig bedeutet das eine Konstante in post-Missbrauchs-Biografien mit entsprechender, gesellschaftsschädigender Symptomatik.
    Wer behauptet, Frauen seien die besseren Menschen, verhält sich geschichtsvergessen (ich meine nicht das Patriarchat, sondern die Anthropologie) und diskriminierend. Es ist heuchlerisch. Es stört das eigtl. Anliegen, den Planeten zu schützen, da es die Gesellschaft spaltet.
    MvG
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      vor 1 Monat
      Sehr geehrter Herr Kümmerle,

      vielen Dank zunächst für Ihre Zuschrift. Wir freuen uns, dass ihnen Demokratie, Humanismus und Naturverbundenheit ebenso wichtig sind wie uns.

      Was die von Ihnen beanstandete Aussage angeht, es brauche mehr Frauen in Führungspositionen, so habe ich noch einmal ins Buch geschaut und die entsprechende Passage geprüft. Tatsächlich wird dort nicht behauptet, Frauen seien pauschal die besseren Menschen. Die Originalaussage lautet: "Frauen haben oft einen Führungsstil, der offener und empfänglicher für eine große Bandbreite verschiedener Sichtweisen ist, sie arbeiten besser im Team und mit einer längerfristigen Perspektive." Dazu führen die Autoren eine Reihe wissenschaftlicher Studien an, die genau das belegen -- etwa diese hier: https://www.sciencedaily.com/releases/2018/06/180615094850.htm.

      Über diese sorgfältig differenzierte und wissenschaftlich gestützte Behauptung gehen die Autoren (und geht auch unsere Zusammenfassung) an keiner Stelle hinaus.

      Zweifellos hat die breite und facettenreiche Strömung des Feminismus auch radikale und dogmatische Anteile. Auch sei es Ihnen unbenommen, nach den gesellschaftlichen Auswirkungen dieser Unterströmung zu fragen. Nur bietet dieses Buch keinerlei Anlass dazu.

      Mit freundlichem Gruß,
      Jan Meyer-Veden
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      vor 1 Monat
      Sehr geehrter Herr Meyer-Veden,

      besten Dank für Ihre Entgegnung und den Link zu einer wissenschaftlichen Studie.
      Dieser führt jedoch leider ins Leere..

      Ich denke - und behaupte - dass die Behauptung, die Welt würde eine bessere, wenn mehr Frauen in Führungspositionen säßen, fundierter wissenschaftlicher Forschung nicht standhalten würde.
      Eine solche ist zudem sicher schwierig zu betreiben - wenn nicht gar unmöglich.
      Dafür ist die Fragestellung schlicht zu komplex (alleine das Thema "richtige Führung" ist weltpolitisch schwerlich und ohne geschlechtsspezifische Unterscheidung eindeutig zu beantworten; Vgl. aktuelle dt. Bundespolitik bzgl. UA) und dazu aufgrund einer diesbezüglichen schiefen Forschungslage unmöglich ausgewogen gegenüberzustellen.

      Ein Blick in die aktuelle Politik vermittelt zudem einen anderen Eindruck.
      Und ich beahaupte, jeder der aufmerksam Vorgänge in seinem Umfeld beobachtet, wird auf ausreichend unsoziales und unkollegiales weibliches Verhalten stoßen.
      Das thematisieren wir gesellschaftlich nur nicht.

      Darauf wollte ich mit meinem Beispiel hinweisen.
      Die dt. Gesellschaft verhält sich mMn in der Thematik Eltern-Kind-Entfremdung ähnlch wie die Kirchen im Umgang mit Missbrauch.
      Nur dass die Täter hier eben Frauen sind (20.000 Fälle/Jahr in Dtl.!!).
      Würde das objektiv aufgearbeitet werden, würde sich die Statistik bzgl Gewalt von Frauen, der von Männern annähern. Vor allem auch, da anzunehmne ist, dass ein großer Teil von Gewaltvorwürfen instrumentalisierte Gewalt von Müttern darstellt, um Vorteile im Sorgerechtsstreit zu erhalten. Dies verfälscht die Statistik maßgeblich.

      Hier ein Link zu einer raren, ersten und preisgekrönten wissenschaftlichen Arbeit einer Frau (!) zum Thema:
      https://www.amazon.de/Weibliche-Gewalt-intimen-Paarbeziehungen-Wissenschaftliche/dp/382884572X
      (Leider ist die Arbeit aufgrund einer geschlechtergerechten Schreibweise (sic!) nur mit erhöhter Anstrengung zu lesen.)

      Ich denke, unabhängig des Geschlechts, gibt es Menschen die einen sozialverträglicheren Führungsstil haben und das sollte (und bekommt es ja auch) Unterstützung finden.

      Gerade das erkennbar ideologisch geleitete Verhalten gewisser Teile des wissenschaftlichen Betriebs (bspw. Leibniz-Stiftung,..u.a.), oder des sogg. Bildungsbürgertums (ÖRR, Kulturbranche, etc. ), hinsichtlich eines Radikal-Feminismus, lassen den guten Ruf wissenschaftlicher Forschung in einem fragwürdigen Zwielicht erscheinen.
      Dabei ist das keine Randerscheinung oder "Strömung", wie Sie relativieren, sondern eine mächtige Einflusssphäre auf unsere Gesellschaft.
      Die - um zum eigentlichen Thema zurückzukehren - mMn destruktive Auswirkungen auf das so wichtige Anliegen hat, das Klima zu schützen, indem man Mehrheiten für schwierige polit. Entscheidungen findet.

      Mit freundlichen Grüßen!
      Valentin Kümmerle
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      vor 1 Monat
      Sehr geehrter Herr Kümmerle,

      ich habe den Link gerade noch einmal probiert und er funktionierte. Hier noch einmal die URL ohne Satzpunkt: https://www.sciencedaily.com/releases/2018/06/180615094850.htm
      Vielleicht war das die Ursache.

      Zu Ihren Ausführungen kann ich kaum etwas anderes entgegnen, als was ich in meinem vorangegangenem Kommentar geschrieben habe: Ich sehe die Aussage, es brauche mehr Frauen in Führungspositionen, um die gegenwärtige politische Kultur zu verbessern und so das Anliegen Klimaschutz voranzubringen, in keinem Zusammenhang mit der von Ihnen angesprochenen Problematik der vermeintlichen Auswüchse eines radikalen Feminismus.

      Übrigens meine ich, dass diese Aussage durchaus wissenschaftlicher Überprüfung zugänglich ist. Da gibt es sehr relevante und gut messbare Kennzahlen, ebenso wie zum Einfluss weiblicher Führungskräfte auf Unternehmensergebnisse.

      Was jene andere Problematik angeht, sehe ich, dass es Ihnen um eine differenzierte Betrachtung zu tun ist. Das erkenne ich an. Bitte haben Sie aber Verständnis, dass ich mich auf eine Diskussion des Themas "Frauen als Täter" (grob gesagt) im Rahmen einer Kommentarspalte zu einem Buch über Klimaschutz nicht einlassen möchte.

      Mit freundlichem Gruß,
      Jan Meyer-Veden
    • Avatar
      vor 1 Monat
      Sehr geehrter Herr Meyer-Veden,

      ich konnte den Link nun öffnen und über die Studie lesen. Vielen Dank.
      Sie spiegelt neben positiven Indizien jene Zweifel wieder, die ich zuvor nannte und sagt demnach nicht viel wissenschftlich Relevantes aus. Oder?!

      Der Vorschlag der Autoren des Buches ist also "für das Klima" nicht relevant, sondern verbindet zwei Themen miteinander: Ökologie (Naturwissenschaft) und Gender-Studies (Metaphysik?!) [;)] und lenkt damit vom eigtl. - und so wichtigen - Thema ab und polarisiert dabei. Diese Spaltung dürfte dem eigtl. Anliegen schaden.

      Ich muss da gerade an die ehemalige Bundes-Agrar-Ministerin denken - die meiner Erinnerung nach eher sehr wenig "für das Klima" tat - und das, obwohl sie eine Frau ist.

      Im übrigen halte ich die Aussage für diskriminierend, wie auch die zugrunde liegende Ideologie und Bewegung. Sie steht dazu verdächtig nahe mit unserer Verfassung in Konflikt. Das finde ich wichtig herauszustellen.

      Ich danke Ihnen für den Austausch, Ihre Zeit und das Input und im Allgemeinen für ...all those great abstracts.

      Mit besten Grüßen!
      VK