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Digitalisierung und Unternehmensbewertung

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Digitalisierung und Unternehmensbewertung

Neue Objekte, Prozesse, Parametergewinnung

Schäffer-Poeschel,

15 Minuten Lesezeit
8 Take-aways
Audio & Text

Was ist drin?

Die Digitalisierung verändert Unternehmenswerte – und die Arbeit der Unternehmensbewerter.


Bewertung der Redaktion

7

Qualitäten

  • Überblick
  • Für Experten

Rezension

Die Beiträge dieses Sammelbands behandeln detailliert viele Aspekte der Unternehmensbewertung. Das liegt in der Natur der Sache, denn darum geht es ja in der Praxis der Unternehmensbewertung: um eine Rundumsicht auf eine Vielzahl an Parametern. Dass diese heute vermehrt in digitaler Form auftreten, ist die grundlegende Tatsache, die im Zentrum dieses Buches steht. Die Fachautoren stellen hilfreiche neue Instrumente vor, benennen aber auch deren Grenzen. Unternehmensbewerter werden nach der Lektüre nicht mehr glauben, dass die Digitalisierung an ihrer Branche spurlos vorübergehen wird.

Zusammenfassung

Die Digitalisierung stellt die Unternehmensbewertung vor neue Herausforderungen.

Lange galt es als unwahrscheinlich, dass sich die Abläufe der Unternehmensbewertung ändern, nur weil digitale Daten anstelle analoger Daten zum Einsatz kommen. Diese Sichtweise ist überholt. Digitale Geschäftsmodelle verändern die Wertrechnung für neue ebenso wie für traditionelle Branchen. Ein weiterer Trend sind neue digitale Bewertungsinstrumente.

Das Wissen von Unternehmensbewertern behält auch in der Digitalisierung seine Bedeutung. Zukunftserwartungen bleiben subjektiv. Eine vollständige Automatisierung der Unternehmensbewertung ist daher unwahrscheinlich. Bewertern steht zwar eine Fülle digitaler Daten zur Verfügung, um genauere Schätzungen und Urteile zu treffen. Aber nicht die Menge der Daten ist entscheidend: Ohne Qualitätskontrolle entscheiden Algorithmen ebenso voreingenommen wie Menschen. Auch wenn Unternehmensbewerter die Rolle der Digitalisierung anerkennen, ändern sie ihre Kalküle nicht. Dennoch sind noch viele Fragen ungeklärt, etwa die nach Vergleichsgruppen oder Peers im Zeitalter der Unicorns. Peers werden im Capital-Asset-Pricing-Modell benötigt...

Über die Autoren

Herausgeber Wolfgang Ballwieser ist emeritierter Professor für Betriebswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität in München und Autor des Fachbuchs Unternehmensbewertung. Mitherausgeber Dirk Hachmeister lehrt Rechnungswesen und Finanzierung an der Universität Hohenheim.


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