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Drive Buchzusammenfassung

Bewertung der Redaktion

8

Qualitäten

  • Unterhaltsam
  • Inspirierend

Rezension

Wenn man jemand für seine Arbeit 1000 € verspricht, dann strengt er sich an. Und wenn es 10 000 € sind, dann legt er sich erst recht ins Zeug, oder? Irrtum! Diese Art von Motivationstheorie hat einen so langen Bart, dass wir immer öfter darüberstolpern. Daniel H. Pink beweist in seinem Buch anhand zahlreicher Studien zum menschlichen Verhalten, dass materielle Anreize oft nutzlos und manchmal sogar schädlich sind. Die Zauberflöte wäre nie entstanden, wenn es Mozart nur ums Geld gegangen wäre. Wikipedia hätte die Hersteller kommerzieller Enzyklopädien nicht verdrängt, wenn es selbst nicht ganz anders geartet wäre. Und vielen Finanzblasen wäre ohne kurzsichtige Bonussysteme rechtzeitig die Luft ausgegangen. Worauf Pink nicht weiter eingeht, ist die Tatsache, dass Geldgier, Egoismus und Herdentrieb nicht nur die Folge fehlerhafter Motivationssysteme, sondern ein Teil der menschlichen Natur sind – ebenso wie Selbstbestimmung, Altruismus und individuelles Sinnstreben. getAbstract empfiehlt dieses unterhaltsame und optimistische Buch allen, die sich selbst, ihre Kinder und ihre Mitarbeiter dazu motivieren wollen, glücklich zu werden – damit die Leistung ganz von alleine stimmt.

Über den Autor

Daniel H. Pink schrieb Reden für den ehemaligen US-Vizepräsidenten Al Gore und ist heute ein erfolgreicher Wissenschaftsjournalist und Sachbuchautor. Bekannt wurde er durch das Buch Unsere kreative Zukunft.

Zusammenfassung

Die Entdeckung der intrinsischen Motivation

Die biologischen Antriebe Hunger, Durst und Sex sichern seit jeher unser Überleben. Um Konflikte mit unseren Mitmenschen zu vermeiden, wurde es im Laufe der Jahrtausende immer wichtiger, die Triebe des Motivationssystems 1.0 zu zügeln. Belohnungen und Bestrafungen trugen dazu bei, dass wir uns gesellschaftlich konform verhielten. Seit Beginn der industriellen Revolution hat uns dieses Motivationssystem 2.0 sogar einen enormen wirtschaftlichen Fortschritt beschert.

Doch gegen Mitte des 20. Jahrhunderts entdeckten Wissenschaftler, dass extrinsische Anreize oft nur kurzfristig wirken, so wie ein Koffeinschub mit anschließendem Leistungsabfall. Langfristigen Nutzen bringt vielmehr das, was „intrinsische Motivation“ genannt wird: Man zieht eine Befriedigung aus der Tätigkeit selbst. Leider klafft weiterhin ein Graben zwischen dem, was die Wissenschaft weiß, und dem, was die Wirtschaft tut. Das Ergebnis: Das Motivationssystem 2.0 wurde immer anfälliger für Fehler. In den ersten zehn Jahren des 21. Jahrhunderts stürzte es gleich mehrmals ab. Es ist nämlich zunehmend inkompatibel damit,

  • wie wir organisieren, was wir tun...

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    I. B. vor 7 Jahren
    Vielleicht ein Ansatz, die IchIchIch Mentalität zu hinterfragen - gut!
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    K. F. vor 7 Jahren
    Die schlichte Logik, "Wenn Du X erreichst, bekommst Du Y", führt nach meiner langjährigen Erfahrung fast immer zu Fehlsteuerungen. Befördert werden hingegen Zynismus und Demotivation. Das Buch von Pink ist gut geschrieben. Ich empfehle es schon seit langem.
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    S. F. vor 7 Jahren
    Alles alte Hüte! Wem das neu ist, der hat die letzten 20 Jahre verschlafen.
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      Karin Fontaine vor 7 Jahren
      Die alten Hüte werden leider noch von sehr vielen Vorgesetzten getragen.
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      Werner Groß vor 7 Jahren
      Alte Hüte gibt es nur für alte Menschen. Es sollte daher für junge Menschen sicherlich als Empfehlung gelten dürfen,oder?

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