Zusammenfassung von Du machst, was ich will

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Du machst, was ich will Buchzusammenfassung
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Bewertung

8

Qualitäten

  • Umsetzbar

Rezension

Du machst, was ich will – wer den provokanten Titel dieses Buches liest, könnte meinen, es handle sich um eine Anleitung, wie man anderen den eigenen Willen aufzwingt. Doch weit gefehlt! Vielmehr wird kurzweilig und unterhaltsam beschrieben, wie die menschliche Psyche funktioniert. Die vielen Beispiele aus dem politischen Alltagsleben verleihen dem Buch nicht nur Praxisnähe, sondern zeigen ganz nebenbei, was es mit dem geheimnisumwitterten Lobbyismus auf sich hat. Zunächst beschreibt Exlobbyist Volker Kitz seine Sicht auf die Politik, danach geht er gezielt auf psychologische Effekte und ihre Nutzbarmachung ein. Er legt dar, warum ewiges Diskutieren und Argumentieren in der Regel nichts nützt und warum er es für viel effektiver hält, Sympathie zu erzeugen und Einfühlungsvermögen zu beweisen. getAbstract empfiehlt das etwas abgeklärte, aber überzeugende Werk jedem, der psychologisches Grundlagenwissen nutzen möchte, um andere dazu zu bringen, gern und aus freien Stücken das zu tun, was er will.

Über den Autor

Der studierte Jurist und Psychologe Volker Kitz arbeitet als Anwalt in Köln. Er ist Autor mehrerer Sachbücher und hat Berufserfahrung als Wissenschaftler, TV-Journalist und Lobbyist. Zusammen mit dem Psychologen Manuel Tusch hat er bereits Ohne Chef ist auch keine Lösung und Das Frustjobkillerbuch verfasst.

 

Zusammenfassung

Politiker sind auch nur Menschen

Lobbyisten schmuggeln nicht etwa hauptsächlich dicke Geldkoffer in dunkle Hinterzimmer – nur schon, weil kein Unternehmen dieses Geld übrig hat –, sondern sie arbeiten letztlich mit und an dem, was auch unser aller Alltag bestimmt: menschliche Beziehungen. Um als Lobbyist zu bekommen, was Sie wollen, müssen Sie die entsprechenden psychologischen Effekte kennen und sie anwenden. Dabei geht es nicht um listige Täuschungsmanöver, sondern um Lösungen, die beiden Seiten den gewünschten Vorteil verschaffen. Ein Lobbyist pflegt Kontakte zu Politikern, um die Interessen seines Auftraggebers durchzusetzen. Die Politiker sind in ihrer Einstellung jedoch schon von vornherein gefestigt. Darum ist es eher unwahrscheinlich, mit Argumenten einen Sinneswandel bei den Abgeordneten auslösen zu können. Die Volksvertreter gehen nicht rational und unvoreingenommen an Sachverhalte heran, sondern sind – wie jeder andere Mensch auch – stark von ihren Emotionen beeinflusst.

Emotionale Einstellungen

So ausgefeilt und stichhaltig unsere Argumente auch sein mögen: Letztlich tragen sie nicht zur bezweckten Überzeugung bei. Um Menschen wirksam zu beeinflussen...


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