Zusammenfassung von Dünne Luft

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Dünne Luft Buchzusammenfassung

Bewertung der Redaktion

7

Qualitäten

  • Analytisch
  • Visionär

Rezension

Wer hoch fliegt, wird tief fallen, heißt es. Was Flugzeugbauer betrifft, so droht der Absturz jenen, die stehen bleiben, anstatt mit voller Kraft in die Zukunft zu düsen. Die vermeintlich unschlagbaren Giganten Boeing und Airbus sehen ihre Verfolger schon im Rückspiegel. Ob Chinesen, Russen oder Inder – der Luftfahrtexperte Jens Flottau kennt die Strategien der Herausforderer. Er analysiert das Kräfteverhältnis in der Industrie sowie die Auswirkungen historischer Ereignisse auf den Status quo und entwirft auf dieser Basis mögliche Zukunftsperspektiven. Als Journalist liegt ihm die minutiöse und anschauliche Beschreibung aktueller Ereignisse, was sich jedoch auf die Regallebenszeit des Buches auswirkt: Einige Aussagen waren schon bei der Drucklegung veraltet. Das heißt freilich nicht, dass man nichts mehr daraus lernen könnte. getAbstract findet: Flottaus Buch ist eine bisweilen schwindelerregende Lektüre für Luftfahrtfans, Branchenkenner und alle, die es werden wollen.

Über den Autor

Jens Flottau ist Journalist und spezialisiert auf die Luftfahrt. Als fester Korrespondent schreibt er für die Süddeutsche Zeitung und Aviation Week, daneben für die Neue Zürcher Zeitung und Aero International sowie auf seinem Blog The Window Seat.

Zusammenfassung

Der Paradigmenwechsel

Die vergangenen 20 Jahre waren für die Flugzeughersteller Airbus (Europa) und Boeing (USA) gemütlich: Auf dem Markt für große Passagierflugzeuge waren sie die beiden einzigen ernst zu nehmenden Spieler. Solange beide die unausgesprochene Regel befolgten, sich mit Innovationen schön zurückzuhalten, schien alles in Ordnung. Neue Modelle wurden lange hinausgezögert, denn ist ein neues Flugzeug erst einmal angekündigt, stoppen die Fluggesellschaften die Bestellung der aktuellen. Doch nun gerät diese Idylle ins Wanken. In China, Russland und Indien versuchen sich neue Marktteilnehmer im Segment der Flugzeuge bis zu 150 Sitzen zu etablieren. Hier verkauft Airbus bisher sehr erfolgreich die A320-Familie und Boeing die 737. Damit verdienen sie das Geld, mit dem sie die Forschung im Bereich Langstreckenflugzeuge finanzieren. Doch die Herausforderer haben andere Vorteile:

  • Airbus, Boeing und auch die kanadische Bombardier lassen ihre Flugzeuge bzw. Teile davon im Ausland, u. a. in China, fertigen, um die dortigen Fluggesellschaften beliefern zu können. Die in China ansässigen Firmen werden nicht lange Subunternehmer bleiben wollen, sondern das...

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