Zusammenfassung von Ego

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Ego Buchzusammenfassung
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Bewertung

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9 Wichtigkeit

8 Innovationsgrad

8 Stil


Rezension

Mit Ego greift Frank Schirrmacher erneut ein sensibles, ja brisantes gesellschaftspolitisches Thema auf. Die wachsende Abhängigkeit von Computersystemen, die sich aufgrund programmierter Algorithmen längst selber steuern und uns gleichzeitig ungefragt zu transparenten Wesen machen, bewegt die Gemüter und schürt Ängste. Ängste, die nach Schirrmachers Ansicht ernst zu nehmen sind, weil die automatisierte Informationsökonomie in alle Lebensbereiche vordringe. Am Ende werden die Menschen, gemäß der unterstellten Logik des Computers, zu vorhersagbaren Marionetten. Schirrmacher zeigt sich wie gewohnt wortgewaltig und argumentiert mit unzähligen Beispielen aus der Geschichte. Für den Leser ist es nicht immer einfach, seinen Gedankengängen zu folgen. Leider bleibt der Autor am Schluss ziemlich vage, wenn es um die Frage geht, wie dem Angriff der Ego-Ideologie auf unsere Individualität begegnet werden sollte. getAbstract empfiehlt das Buch allen politisch und wirtschaftlich Interessierten.

Nach der Lektüre dieser Zusammenfassung wissen Sie:

  • warum Ökonomen vor Jahrzehnten ein theoretisches Modell des egoistischen Menschen entwickelten und
  • wie sich dieses Modell durch Computerisierung in der Welt breitgemacht hat und damit zur Bedrohung für alle Menschen wird.
 

Über den Autor

Frank Schirrmacher ist einer der Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Er ist Autor mehrerer Bücher, die in Deutschland verschiedene gesellschaftspolitische Debatten ausgelöst haben, darunter Payback und Das Methusalem-Komplott.

 

Zusammenfassung

Eine einfache Steuerung für eine komplexe Welt

Unsere Welt ist vernetzter und dynamischer geworden. Um die Gesellschaft und die Wirtschaft unter diesen Bedingungen am Laufen zu halten, wurde von Ökonomen ein Modell entwickelt, das die Geschäftswelt steuert. Doch zunehmend ergreift es auch von jedem Einzelnen Besitz. Dies geschieht fast unbemerkt, denn die vielfältigen geschäftlichen Transaktionen – besonders diejenigen der Finanzwelt – sind für den Menschen längst unüberschaubar geworden. Wir überlassen das Feld lieber den Maschinen. Diese agieren nach einer programmierten Logik, deren Formel denkbar einfach ist. Sie lautet: Der Mensch handelt als Homo oeconomicus nur zum eigenen Vorteil. Mit dem unterstellten Eigennutz als grundlegendem Motiv wird menschliches Handeln nicht nur im Geschäftsleben transparent: Auch Werte und Gefühle mutieren zu handelbaren Dingen, die einer ökonomischen Logik folgen.

Das Spiel des Lebens – wie alles begann

Zur Zeit des Kalten Krieges herrschte sowohl auf russischer als auch auf amerikanischer Seite höchste Alarmbereitschaft. Beide Weltmächte rechneten grundsätzlich mit dem Schlimmsten. Um einem vernichtenden Militärschlag...


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