Zusammenfassung von Eigenkapitalfinanzierung

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Eigenkapitalfinanzierung Buchzusammenfassung
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Bewertung

6

Qualitäten

  • Umfassend
  • Analytisch
  • Überblick

Rezension

Die Klagen vieler Mittelständler lassen sich derzeit vor allem auf einen Nenner bringen: Immer länger ausstehende Forderungen bringen sie Monat für Monat an den Rand der Zahlungsunfähigkeit. Eine niedrige Kapitaldecke wiederum verschlechtert ihre Aussichten darauf, günstige Kredite von der Bank zu erhalten. Dabei ist vielen Unternehmern gar nicht bekannt, dass sie auf dem freien Kapitalmarkt ihr Eigenkapital aufstocken können, lange bevor ihnen das Geld ausgeht. Die Autorin stellt verschiedene Möglichkeiten vor, erörtert steuerliche Vor- und Nachteile und gibt Tipps zur praktischen Umsetzung. Im Anhang sind Musterverträge und Gesetzestexte enthalten. Doch trotz des nutzenorientierten Ansatzes fehlt einem beim Lesen oft der rote Faden. Eine im Inhaltsverzeichnis ersichtliche Einteilung in Ober- und Unterkapitel wäre hilfreicher gewesen, als 37 Einzelkapitel zusammenhanglos aneinander zu reihen. Wirklich ärgerlich ist die Häufung formaler Fehler: Immer wieder stolpert der Leser über verdrehte Buchstaben, unvollständige Sätze und die willkürliche Verwendung von "das" mit einem oder zwei s. Ein Korrekturleser wäre dem Buch gut bekommen. Trotz stilistischer und kosmetischer Schwächen empfiehlt getAbstract.com es mittelständischen Unternehmern, die sich einen Überblick über alternative Finanzierungskonzepte verschaffen wollen.

Über den Autor

Barbara R. Geisel arbeitet seit 1977 als selbstständige Unternehmensberaterin, zunächst mit einem Schwerpunkt auf Geschäftsgründungen von Ausländern in Deutschland. Später betreute sie europäische Kunden bei der Entwicklung und Umsetzung von Projekten in China und in arabischen Ländern. Seit 2001 ist sie im deutschen Büro der TYCOON Consulting Ltd. für die Eigenkapitalfinanzierung und Sanierung mittelständischer Unternehmen zuständig.

 

Zusammenfassung

Flüssig bleiben - Kapitaldecke stärken

Das Eigenkapital ist die Lebensgrundlage eines Unternehmens. Dennoch liegt die Eigenkapitalquote deutscher Firmen bedenklich niedrig: Um Pensionsrückstellungen bereinigt, beträgt sie im Durchschnitt 15 %, bei vielen Mittelständlern sogar noch erheblich weniger. Letzteren können schon bei einigen chronisch säumigen Kunden die flüssigen Mittel ausgehen.

Für Banken ist das Eigenkapital eines der wichtigsten Kriterien, um Kredite zu bewilligen. Die neue Basler Eigenkapitalvereinbarung, auch Basel II genannt, setzt Kreditinstituten engere Grenzen für die Beurteilung der Bonität kreditsuchender Unternehmen. Obwohl Basel II voraussichtlich erst im Jahr 2007 voll umgesetzt wird, verhalten die meisten Banken sich schon heute sehr viel risikofeindlicher als noch vor wenigen Jahren. Kreditnehmende Unternehmen müssen sich regelmäßig einem Rating unterziehen, das nicht nur die Vergangenheit, sondern auch die Zukunft des Unternehmens abbilden soll.

Kapital aufnehmen - Einfluss erhalten

Entgegen der landläufigen Meinung können auch Nicht-Aktiengesellschaften auf dem freien Kapitalmarkt Eigenkapital aufnehmen. Hierbei beteiligen...


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