Zusammenfassung von Ein Jahr ohne "Made in China"

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Ein Jahr ohne
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Bewertung

8 Gesamtbewertung

9 Umsetzbarkeit

8 Innovationsgrad

7 Stil


Rezension

Globalisierung ist in aller Munde. Doch ob Befürworter oder Gegner – der Blickwinkel ist fast immer einer von oben. Man betrachtet Länder und Grenzen, analysiert Migrationsbewegungen und beurteilt Volkswirtschaften. Die Wirtschaftsjournalistin Sara Bongiorni geht die Sache anders an. Sie fragt sich ganz einfach: Woher kommen die Waren, die ich kaufe? Sie entdeckt die unheimliche Dominanz Chinas in ihrem Alltag und wagt ein folgenschweres Experiment: Zusammen mit ihrer Familie fordert sie den chinesischen Wirtschaftskoloss heraus und beschließt, chinesische Waren ein Jahr lang zu boykottieren. Wie sie damit ihr Leben und das ihres Mannes und der zwei Kinder verändert, hält sie in ihrem Buch akribisch fest. Dabei geht es nicht nur um Konsum und Ökonomie, sondern auch um Ehekrisen, Kindertränen, eine sarkastische Mutter und neunmalkluge Nachbarn. Die Botschaft hat man schnell kapiert: Ohne chinesische Importe kann der Durchschnittsamerikaner (und vermutlich auch -europäer) seinen Konsumhunger nicht mehr stillen. Sind Bongiornis immer wieder neue Anläufe und Anekdoten wirklich nötig, um das zu begreifen? Bisweilen wirkt ihr Bericht tatsächlich etwas ermüdend, meint getAbstract. Und trotzdem ist so ein Selbstversuch erhellender, als es die seriöseste wissenschaftliche Studie jemals sein könnte. Das Buch sei allen empfohlen, die sich für Volkswirtschaft interessieren.

Nach der Lektüre dieser Zusammenfassung wissen Sie:

  • wie sehr China den Weltmarkt bestimmt,
  • welche Folgen das für unsere Konsumgesellschaft hat und
  • dass wir uns der Allgegenwart Chinas kaum entziehen können.
 

Über den Autor

Sara Bongiorni schreibt als freie Journalistin für Tageszeitungen und Wirtschaftsverlage in Kalifornien und Louisiana. Einer ihrer Themenschwerpunkte liegt auf internationalen Wirtschaftsbeziehungen.

 

Zusammenfassung

Chinesische Weihnachten
Man könnte meinen, Weihnachten sei ein Fest der westlichen Christenheit. Weit gefehlt. Ohne das weitgehend unchristliche Asien wäre der Weihnachtsmann nur ein Angeber, und der Gabentisch würde seinen Namen nicht verdienen. Die meisten Geschenke, zumindest in Amerika...

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