Zusammenfassung von Eine Kiste erobert die Welt

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Eine Kiste erobert die Welt Buchzusammenfassung
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Bewertung

6

Qualitäten

  • Hintergrund

Rezension

FTD-Mitbegründer Olaf Preuß erzählt in diesem Buch, sozusagen dem deutschen Pendant zu Marc Levinsons Bestseller The Box, die interessante Geschichte von fünf Jahrzehnten Containerschifffahrt. Die „Kiste“ wurde von einem Amerikaner ins Leben gerufen, die weltweite Chartertonnage wird von Deutschland dominiert, und der größte Hafenportalbetreiber befindet sich in Hongkong – der Container schrieb eine wahrhaft internationale und weltumspannende Erfolgsgeschichte. Und die hat ihr Ende noch längst nicht gefunden, wie Preuß zu berichten weiß. Sein Erzählstil ist leider alles andere als linear, der Leser hat zahlreiche Risse im roten Faden sowie eine kaum übersehbare Bauchpinselei der maßgeblichen deutschen Erfolgsfiguren zu verkraften. Schade auch, dass das Buch angesichts dieses doch sehr greifbaren Erzählgegenstands nicht besser bebildert wurde. getAbstract empfiehlt es trotzdem allen an wirtschaftlichen Zusammenhängen Interessierten und besonders allen in der Logistik Tätigen.

Über den Autor

Olaf Preuß ist Gründungsmitglied der Financial Times Deutschland, bei der er heute die Kommentar- und Meinungsseiten betreut. Bis 1991 war er Redakteur im Wirtschaftsressort des Spiegel, später u. a. beim Greenpeace-Magazin. Er ist auch Autor des Buches Energie für die Zukunft.

 

Zusammenfassung

Big is beautiful

In dem Maße, in dem technologische Bauteile in der heutigen Zeit immer winziger werden, vollzieht sich im internationalen Transportverkehr eine gegenläufige Bewegung: Denn je größer das Transportvolumen, desto geringer die Stückkosten für das einzelne Gut. Was heutzutage wie eine Selbstverständlichkeit klingen mag, war vor einigen Jahrzehnten eine bahnbrechende Neuheit – und es war die Geburtsstunde des Schiffscontainers. Davon sind heute weltweit rund 14 Millionen unterwegs. Ohne den Container wäre weder Deutschlands Aufstieg zum Exportweltmeister noch Chinas Metamorphose zur Werkbank der Welt möglich gewesen. Der massenhafte Transport in der Stahlkiste ist dermaßen billig, dass es für Auftraggeber praktisch keine Rolle mehr spielt, ob ein Produkt aus einem Nachbarland oder aus dem fernen Taiwan eingeschifft werden muss.

Die Jungfernfahrt der „Blechkiste“

Der Startschuss ins Containerzeitalter war völlig unspektakulär. Und kaum jemand erkannte ihn als solchen. Am 26. April 1956 fuhr der umgebaute Frachter „Ideal X“ aus dem Hafen im amerikanischen New Jersey aus. Mit an Bord: 58 Container. Das Ereignis fand keinerlei öffentliche Beachtung. ...


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