Zusammenfassung von Eine unbequeme Wahrheit

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Eine unbequeme Wahrheit Buchzusammenfassung
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Bewertung

9

Qualitäten

  • Umsetzbar
  • Augenöffner
  • Inspirierend

Rezension

Al Gore legt ein eindringliches und populäres Werk vor, das in vielen drastischen Bildern und ebenso informativen wie prägnanten Texten zum Umdenken aufruft. Eine unbequeme Wahrheit ist Infotainment auf der Höhe der Zeit. Über den populistischen Stil und die bilderbuchartige Aufmachung dürften die Meinungen auseinandergehen, doch für die anvisierte, breite Zielgruppe ist beides zweifellos geeignet. Äußerst beeindruckend z. B. die Gegenüberstellung von Gletscherbildern von einst mit ihren traurigen Überresten in der Gegenwart. Brillant ist der didaktische Aufbau: Auf die Beschreibung der sich anbahnenden Katastrophe folgt der moralische Appell an die eigenen Fähigkeiten, der Gefahr Herr zu werden – ergänzt mit biografischen Elementen aus dem Leben Gores, die mit dem Inhalt des Buches in Zusammenhang stehen. Das Werk endet mit konkreten Handlungsempfehlungen, die es in sich haben: Der Leser wird zum Boykott umweltfeindlicher Firmen und zum Energiesparen aufgerufen. Das Buch ist sehr amerikanisch – auch in seiner auf beinahe jeder Seite durchschimmernden Mission und seinem Optimismus. Wo sich ein europäischer Autor damit begnügen würde, die Katastrophe in schwärzesten Farben zu malen, macht Gore auch Hoffnung. Ein Volkslehrbuch über die Klimakatastrophe, das getAbstract deshalb gern dem Volk empfiehlt.

Über den Autor

Der Politiker Al Gore wurde 1976 erstmals in den US-amerikanischen Kongress gewählt, von 1993 bis 2001 war er Vizepräsident unter Bill Clinton. Bereits vor seiner erfolglosen US-Präsidentschaftskandidatur gegen George W. Bush engagierte Gore sich für den Umweltschutz, 1992 war sein erstes Buch zum Thema erschienen. Seit mehr als sechs Jahren hält Gore weltweit Vorträge über den Klimawandel, 2006 kam sein Dokumentarfilm Eine unbequeme Wahrheit in die Kinos.

 

Zusammenfassung

Al Gore und der Umweltschutz

Der Mensch ist nicht mehr nur passiver Passagier im Raumschiff Erde – er ist zu einem Naturereignis geworden, ja zu einer Heimsuchung für unseren Planeten, die die Natur in ihrer Stabilität nachhaltig beeinflusst. Der demokratische Senator Al Gore, unter Bill Clinton Vizepräsident, machte den Schutz der Umwelt nach seiner gescheiterten US-Präsidentschaftskandidatur gegen George W. Bush zu seiner persönlichen Sache.

Der Grund: Vor 17 Jahren wurde sein jüngster Sohn bei einem Unfall schwer verletzt. Dieses Ereignis sieht er heute als Wendepunkt in seinem Leben: Er beschloss damals, das Wohl und die Zukunft seiner Familie fortan über alles zu stellen und den Klimawandel zum Schwerpunkt seiner politischen Arbeit zu machen. Die wachsende Gefahr einer Klimakatastrophe, beschleunigt durch das rasante globale Bevölkerungswachstum, den technischen Fortschritt und die allgemeine Ignoranz gegenüber den Folgen, erlebte Gore selbst als Vizepräsident unter Clinton: Der amerikanische Kongress bekämpfte Gores Umweltschutz-Initiativen erbittert.

Dabei hat die Erderwärmung durch die Zunahme von Kohlendioxid (CO2) in der Atmosphäre verheerende Folgen...


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