Rezension von Endlich Nichtraucher!

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Endlich Nichtraucher!  Buchzusammenfassung
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Bewertung

8

Qualitäten

  • Umsetzbar
  • Inspirierend

Rezension

Der sicherste Weg vom Raucher zum Nichtraucher führt über den Kopf. Allen Carr, selbst Ex-Kettenraucher, setzt aber nicht auf Willenskraft. Seine Methode folgt dem Prinzip des positiven Denkens. Mit ihr schaffte er es nicht nur selbst, sondern half auch zahllosen anderen, dem Tabak zu entsagen. Das Buch ist als direkte Anleitung zur Selbsthilfe geschrieben. Für einen erfolgreichen Entzug muss es vollständig oder sogar zweimal gelesen werden. Mit Blick auf den Zweck des Buches lassen sich die vielen Wiederholungen entschuldigen, die helfen sollen, Carrs Beschwörungen im Kopf des Lesers zu verankern.

Über den Autor

Allen Carr gab seinen Job als Wirtschaftsprüfer auf und hilft seitdem Tausenden Menschen mit seiner Methode in Seminaren und verschiedenen Büchern, dem Tabakkonsum zu entsagen.

 

Vom Rauchen loszukommen ist deshalb so schwer, weil Nikotinsucht und Gehirnwäsche zugleich überwunden werden müssen.

Raucher wissen allesamt um die schädlichen Folgen ihres Tuns. Dennoch kommen sie nicht davon los. Erstaunlicherweise, so musste der Autor feststellen, kennen die meisten Raucher nicht die wahren Gründe ihrer Sucht. In Befragungen liefern sie diverse Begründungen und Ausreden. Gleichwohl sind Raucher durchaus intelligente und vernunftbegabte Menschen. Der eigentliche Grund für das Verharren im blauen Dunst ist eine raffinierte Kombination zweier Faktoren: Nikotinsucht sowie Gehirnwäsche – vorgenommen durch eigene Rechtfertigungen, durch andere Raucher, durch die Tabakindustrie.

Nikotin wirkt sehr schnell und erzeugt einen Teufelskreis der Sucht.

Nikotin ist ein im Tabak enthaltenes, potentes Gift, das unter anderem in Insektenvernichtungsmitteln eingesetzt wird. Schneller als andere Substanzen erzeugt Nikotin beim Menschen eine Abhängigkeit. Dafür reiche oft schon eine Zigarette, so Carr. Der Nikotinspiegel im Blut steigt schnell: Bereits 7 Sekunden nach dem Anzünden einer Zigarette ist der Wirkstoff im Blut angekommen. Nach 30 Minuten ist der Nikotinspiegel dann auf die Hälfte gesunken. Nach einer Stunde liegt er noch bei 25 Prozent. Der Nikotinentzug ist völlig schmerzfrei, wie Carr erläutert, er äußert sich aber in Ruhelosigkeit und Nervosität. Die meisten Raucher erkennen das nicht als Abhängigkeit, sondern halten das Rauchen einfach für eine schlechte Gewohnheit. Die Gründe für diesen Irrtum sind das Fehlen körperlicher Entzugserscheinungen und die Tatsache, dass die Zigarette nicht als Auslöser von Unbehagen oder Nervosität angesehen wird, sondern als Mittel dagegen. Raucher verfallen oft dem Irrglauben, die Zigarette gebe ihnen Halt, Sicherheit und verschaffe Genuss. Auch Carr redete sich ein, er könne sich mithilfe von Zigaretten besser konzentrieren. Von Genuss kann ebenfalls nie die Rede sein, denn auf fast alle Menschen wirkt Tabakrauch eigentlich abstoßend. Das ändert sich erst, wenn jemand nikotinabhängig wird: Wer mit dem Rauchen beginnt, konditioniert seinen Körper auf Gestank und schlechten Geschmack.


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