Zusammenfassung von Enterprise 2.0

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Enterprise 2.0 Buchzusammenfassung
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Bewertung

8

Qualitäten

  • Innovativ
  • Umsetzbar

Rezension

Enterprise 2.0 ist ein Gemeinschaftswerk – genauso das gleichnamige Buch. Darin zeigt sich wohltuend, dass angewandte Forschung den Bogen zwischen Wissenschaft und Praxis hervorragend spannen kann. Hier verderben viele Köche den Brei nicht, sondern die zwei Haupt- und zahlreichen Mitautoren beleuchten das vielschichtige Thema anhand gelungener Fallstudien aus der Praxis internationaler Unternehmen und Einrichtungen. Weil die Hauptautoren Koch und Richter an einer Universität forschen, kommt der theoretische Aspekt nicht zu kurz. Der strukturierte Aufbau des Fachbuchs, das umfassende Glossar und die größtenteils verständliche Schreibweise machen technische Inhalte auch für den interessierten Laien leicht verdaulich. Ein Ausblick auf Social Commerce, das bereits am Horizont erscheinende Web 3.0 und auf virtuelle Welten runden das Werk ab. getAbstract empfiehlt das Buch allen, die ihr Unternehmen ins Web-2.0-Zeitalter katapultieren möchten: engagierten Mitarbeitern genauso wie strategisch denkenden Managern und Projektleitern.

Über die Autoren

Prof. Dr. Michael Koch ist promovierter Informatiker und leitet die Forschungsgruppe Kooperationssysteme an der Universität der Bundeswehr in München. Alexander Richter ist Dipl.-Kaufmann, wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Forschungsgruppe Kooperationssysteme und an mehreren Projekten im Unternehmenskontext beteiligt.

 

Zusammenfassung

Web 2.0: Aktive Beteiligung statt passiver Konsum

Dank steigender Bandbreiten verwenden bereits 20 % der Internetnutzer Web-2.0-Anwendungen. Anstatt nur einseitig zu konsumieren, sind sie bereit, selbst Inhalte zu schaffen und ihre Person mehr oder weniger öffentlich kenntlich zu machen. Die klassischen Grenzen zwischen Urhebern und Nutzern verschwimmen.

Web-2.0-Anwendungen haben folgende Eigenschaften:

  • Dienste werden über Schnittstellen bereitgestellt, statt abgekapselte Softwarelösungen zu wählen.
  • Die Daten und damit die Inhalte sind wichtiger als die Programmierung selbst.
  • Die Nutzer beteiligen sich an den interaktiven Anwendungen, entwickeln und veröffentlichen sie selbst.

Blog, Wiki & Co

„Social Software“ lautet der Überbegriff für Anwendungen, die Menschen in einem Netzwerk miteinander verbinden. Ziele dieser Vernetzung sind, dass die Nutzer miteinander kommunizieren, sich gegenseitig informieren und Wissen untereinander austauschen. Einige Unternehmen haben Social Software bereits für sich entdeckt – deshalb wurde 2006 der Begriff „Enterprise 2.0“ geprägt.

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