Zusammenfassung von Erfolg und Scheitern „grüner“ Innovationen

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Erfolg und Scheitern „grüner“ Innovationen Buchzusammenfassung
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Bewertung

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4 Umsetzbarkeit

8 Innovationsgrad

4 Stil


Rezension

Alle reden von Umwelt- und Klimaschutz, aber zu wenige machen mit. Der grüne Fortschritt stockt, die Forderungen der UNO werden nicht mal ansatzweise erfüllt. Klaus Fichter und Jens Clausen, ein Wirtschaftswissenschaftler und ein Ingenieur, erhellen das Problem auf akribisch-wissenschaftliche Weise. Was sie in diesem umfangreichen, durch Grafiken und Abbildungen aufgelockerten Buch an Belegen für Fortschrittshemmnisse anführen, hat Hand und Fuß. Als nichtwissenschaftlicher Leser kämpft man sich allerdings durch eine Unmenge von Forschungsergebnissen, viele davon wiederholen sich. Wem das zu mühsam ist, der sollte lieber gleich in Kapitel 3.5 mit der Typologie der Diffusionspfade einsteigen. Ebenfalls interessant und direkt aus der Praxis gegriffen sind die Steckbriefe ausgewählter Diffusionsfälle: von Biobaumwolle bis zum Elektroauto. Schließlich folgen konkrete Handlungsempfehlungen. Unternehmerische Praktiker, die sich auf diese Teile des Buches konzentrieren, werden mit umsetzbaren, teils neuen und in jedem Fall anregenden Erkenntnissen belohnt. Jeder, der im Bereich Wissenschaft, Forschung und Entwicklung tätig ist, wird von der vollständigen Lektüre profitieren, glaubt getAbstract.

Nach der Lektüre dieser Zusammenfassung wissen Sie:

  • welche Faktoren die Diffusion grüner Technologien beeinflussen,
  • welche Diffusionspfade es gibt und
  • wie welcher Pfad gefördert werden sollte.
 

Über die Autoren

Der Wirtschaftswissenschaftler Klaus Fichter leitet das Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit. Maschinenbauingenieur Jens Clausen leitet das Borderstep Büro in Hannover und forscht hier zum Thema Gründungen, Innovationen und Nachhaltigkeit.

 

Zusammenfassung

Was bislang nicht passierte

Um die Erderwärmung in den Griff zu bekommen, haben die Mitglieder der Vereinten Nationen im Winter 2010 beschlossen, die CO2-Emissionen so zu drosseln, dass die globale Temperatur bis zum Ende des Jahrhunderts maximal um 2 Grad steigt. Der Ende 2012 erarbeitete Bericht Emission Gap 2012 zeigt aber, dass die Unterzeichnerstaaten sich immer weiter von diesem Ziel wegbewegen. Auch anderer Probleme ist man keineswegs Herr geworden: explodierender Konsum, schrumpfende Artenvielfalt, wachsende Bodenerosion oder Ressourcenknappheit. Dabei mangelt es nicht an Innovationen. Vielmehr haben viele davon große Schwierigkeiten, sich am Markt durchzusetzen. Die Durchsetzung und Anwendung einer Innovation nach der Markteinführung wird auch Diffusion genannt – sie ist die größte Herausforderung auf dem Weg hin zu einer nachhaltigen Entwicklung.

So kommen Innovationen an

Wissenschaftliche Untersuchungen haben eine Reihe von Faktoren identifiziert, die die Diffusion einer Innovation beeinflussen:

  • Produktbezogene Faktoren: Dass eine Innovation auf kultureller, instutioneller und technischer ...

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