Zusammenfassung von Erfolgsfaktor Integrität

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Erfolgsfaktor Integrität Buchzusammenfassung
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Bewertung

8

Qualitäten

  • Umsetzbar

Rezension

Stefan Heißner gilt als einer der erfahrensten Korruptions- und Compliance-Experten. Ursprünglich Kriminalbeamter, ist Heißner nun seit vielen Jahren in der forensischen Wirtschaftsprüfung tätig und leitet Untersuchungen im Zusammenhang mit Korruption, Untreue, Betrug oder Spionage. Mehr als vielen Compliance-Theoretikern traut man ihm deshalb wirklich zu, das Dickicht der Wirtschaftskriminalität zu durchschauen. Heißner schreibt gut verständlich und, trotz der ernsthaften Materie, durchaus unterhaltsam. Er rekapituliert die großen Unternehmensskandale um Enron, WorldCom, Philipp Holzmann und andere sowie Händlerskandale wie die um Kweku Adoboli, Jérôme Kerviel oder Nick Leeson. Dazu gibt es interessante Befunde aus dem Bereich der Spurensuche und Ausflüge in die Soziologie, etwa die Tätertypologie. Praxisnah wird es bei den Anleitungen für den Aufbau eines Compliance-Management-Systems: Welche Aufgaben müssen abgedeckt werden, wo soll man Compliance ansiedeln, taugt die Zertifizierung? Heißners umfassendes Buch richtet sich explizit an Manager und Führungskräfte aus dem Mittelstand, die bisher noch nicht viel mit der Materie zu tun hatten. getAbstract empfiehlt es allen, die einen Einstieg in das Thema Wirtschaftskriminalität und Compliance suchen.

Über den Autor

Stefan Heißner ist Partner bei der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young und leitet den Bereich „Fraud Investigation and Dispute Services“ für Zentraleuropa und die GUS. Er war zuvor 15 Jahre im Polizeidienst tätig, zuletzt als Kriminalkommissar.

 

Zusammenfassung

Die Zeit des goldenen Handschlags ist vorbei

Lange war es eher ungewöhnlich, dass Manager wegen Fehlverhaltens tatsächlich haften mussten. Der Jobverlust war die einzige Strafe. Das sieht mittlerweile anders aus: Sowohl Manager, die im operativen Geschäft tätig sind, als auch solche in Aufsichtsfunktionen stehen massiv unter Beobachtung und werden ggf. zur Verantwortung gezogen. Dabei muss nicht einmal eine böse Absicht vorliegen: Der ehemalige MAN-Vorstand Anton Weinmann wurde im September 2012 wegen Beihilfe zur Bestechung zu einer Bewährungsstrafe von zehn Monaten und 100 000 Euro Geldauflage verurteilt. Nach Überzeugung der Richter war Weinmann nicht ausreichend gegen die Bestechungspraxis im Unternehmen vorgegangen. Compliance ist also mehr als ein Modethema. Das gilt für Konzerne ebenso wie für den Mittelstand.

Manager müssen erkennen, dass Compliance nicht nur mit Ausgaben verbunden ist, sondern maßgeblich zum Unternehmenserfolg beitragen kann. Fehlverhalten verursacht nämlich Kosten, zumindest auf Dauer. Dabei geht es nicht nur um den direkten finanziellen Schaden, auch Rufschädigung kann schlimme Folgen haben. So kann es passieren, dass Kunden ...


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