Zusammenfassung von FernSeher oder LautSprecher?

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FernSeher oder LautSprecher? Buchzusammenfassung
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Bewertung

6

Qualitäten

  • Analytisch
  • Hintergrund

Rezension

Denken Deutschlands Unternehmenslenker nach der Krise anders oder machen sie einfach gleich weiter wie zuvor? Dieser Frage gehen Udo Klein-Bölting und Joachim Klewes in ihrem Buch nach. Sie befragten über 100 Topmanager; herausgekommen ist eine Analyse der neuen Herausforderungen und geänderten Anforderungen an die Chefetage. Stakeholder-Beziehungsmanagement wird, so das wenig überraschende Ergebnis, den Arbeitsalltag der CEOs künftig bestimmen. Zwar ist die staubtrockene Sprache des Buches nicht sehr mitreißend, doch wiegen das die zahlreichen O-Töne wieder auf. Auf den Titel wird am Ende des Buches ausführlich eingegangen – diese Volte wirkt etwas verkrampft. Das Wortspiel hätte man sich auch ganz sparen können; das Buch mit dem Hörrohr am Puls der Topmanager punktet auch so. getAbstract empfiehlt es allen Managern und Interessierten, die Lehren aus der Krise ziehen wollen.

Über die Autoren

Udo Klein-Bölting ist CEO des Beratungsunternehmens Batten & Company. Er hat auch das Buch Value Brands mitverfasst. Joachim Klewes ist Honorarprofessor an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf und Partner in der Kommunikationsagentur Ketchum Pleon. Er ist Koautor des Buches Drama Beratung!

 

Zusammenfassung

Aus der Krise gelernt?

Die Weltwirtschaft stand am Rand des Abgrunds: Die geplatzte Immobilienblase führte uns 2008 direkt in die schwierigste Wirtschaftskrise seit langer Zeit. Verschiedene Staaten retteten mit üppigen Finanzspritzen gleich reihenweise Unternehmen vor dem Ruin – in erster Linie die Banken. Das Ansehen der Topmanager ist im Zuge der Krise weiter gesunken; vor allem werden ihnen Gier und „Kasinokapitalismus“ vorgeworfen.

Haben die Männer und (wenigen) Frauen in den Chefetagen etwas aus der Krise gelernt? Wie gehen sie damit um, mit welchen Strategien führen sie die Unternehmen in die Zukunft? Sind sie „FernSeher“, die nach vorne blicken und handeln, oder „LautSprecher“, die selbstbewusst erklären können, die Krise überlebt zu haben? Wer Antworten will, muss fragen: Das geschah in Interviews mit über 100 Führungskräften und Unternehmern. In Zentrum der Gespräche stand ihre Rolle als Manager der Beziehungen zu den verschiedenen Stakeholder-Gruppen (Kundenmarkt, Finanzmarkt, Akzeptanzmarkt und Mitarbeitermarkt).

Das Motto nach der Krise: Vorsicht!

Für die meisten Manager kam die Krise so überraschend wie ein Tsunami. Nur wenige CEOs...


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