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Es sind nicht nur Gebäude

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Es sind nicht nur Gebäude

Was Anleger über Immobilienmärkte wissen müssen

Frankfurter Allgemeine Buch,

15 Minuten Lesezeit
10 Take-aways
Audio & Text

Was ist drin?

Es ist nicht alles Betongold, was glänzt.


Bewertung der Redaktion

7

Qualitäten

  • Umsetzbar
  • Für Einsteiger

Rezension

Immobilieninvestitionen sind immer eine sichere Bank? Wer das glaubt, kann ganz schön danebenliegen, wie Tobias Just und Steffen Uttich in Es sind nicht nur Gebäude deutlich machen. Mit ihrem Buch wollen sie potenzielle Immobilieninvestoren aufklären und sie auf mögliche Fallstricke hinweisen. Es bietet einen knappen, doch mit zahlreichen Beispielen gespickten Überblick über den Markt und dessen Funktionsweise und geht damit weit über die gängigen Immobilienratgeber hinaus. Die Autoren stellen eherne Branchenweisheiten auf den Prüfstand – etwa die Behauptung, Immobilien böten Schutz gegen Inflation. Das Buch ist flott geschrieben, die Kapitel sind kurz und leicht verdaulich. Interessierte Laien werden ihre Freude daran haben. Für Kenner ist das Werk eher ungeeignet, dafür bleibt es zu sehr an der Oberfläche; allerdings werden viele Tipps für eine weiterführende Lektüre gegeben. getAbstract empfiehlt das Buch potenziellen Immobilienkäufern und -investoren, die sich gegen die Marketingsprüche aus der Branche wappnen wollen.

Zusammenfassung

Immobilienmarkt: ein bisschen anders

Der Immobilienmarkt ist ein Markt wie andere auch, bestimmt durch Angebot und Nachfrage. Immobilien sind jedoch keine gewöhnlichen Anlagen, sondern in besonderem Maß mit Emotionen verbunden – zum einen, weil das Bedürfnis nach einem Dach über dem Kopf ein urmenschliches ist; zum anderen, weil bei der Entscheidung für ein Objekt immer auch Gefühle eine Rolle spielen.

Sowohl selbst genutzte als auch vermietete Immobilien können durchaus gute Anlagen sein – das gilt aber nicht immer und überall. Um nicht in die Falle zu tappen, sollten Immobilienkäufer sich vorab mit dem Markt und dessen Mechanismen vertraut machen.

Wer in der Immobilienbranche arbeitet, hat mit Imageproblemen zu kämpfen. Das Bild ist stark von Immobilienmaklern geprägt, und deren Ruf ist traditionell schlecht. Doch es gibt noch viele andere Akteure, die letztlich eine wichtigere Rolle spielen, vor allem Investoren und Banken. Kurzfristig orientierte Investoren sind Projektentwickler oder Bauträger. Sie kaufen ein Grundstück, übernehmen die Planung, kümmern sich um die Finanzierung, den Bau und schließlich den Verkauf. Sie gehen die höchsten Risiken ein, ...

Über die Autoren

Tobias Just lehrt Immobilienwirtschaft an der Universität Regensburg und ist wissenschaftlicher Leiter der Irebs Immobilienakademie, zuvor war er Leiter der Branchen- und Immobilienmarktanalyse bei Deutsche Bank Research. Steffen Uttich leitet das Fondsmanagement des Berliner Immobilienunternehmens Beos. Zuvor war er Journalist, zuletzt verantwortlich für die Immobilienberichterstattung der FAZ.


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    L. K. vor 7 Jahren
    Im letzten Abschnitt werden von 5 Indikatoren für eine Immobilienblase gesprochen. Zu finden sind in der Zusammenfassung hingegen nur 4. Würde mich freuen, wenn auch Punkt 4 genannt wird.
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      vor 7 Jahren
      Lieber Herr Könen, verbindlichsten Dank für Ihren aufmerksamen Hinweis. Leider müssen wir Ihnen jedoch das fünfte Kriterium für eine Immobilienblase schuldig bleiben: Offenkundig haben wir uns mit der Ankündigung von fünf Kriterien ein wenig zu weit aus dem Fenster gelehnt, denn im Buch finden sich, wie eine abermalige Lektüre ergab, deren nur vier. Ich habe das gleich korrigiert und hoffe, dass jener Lapsus Ihr Wertschätzung für unsere Zusammenfassung nicht allzu sehr schmälert! Mit herzlichem Gruß, Jan Meyer-Veden (Redaktion Deutsch)