Zusammenfassung von Es waren einmal Banker

Suchen Sie das Buch?
Wir haben die Zusammenfassung! Erfassen Sie die Kernaussagen in nur 10 Minuten.

Es waren einmal Banker Buchzusammenfassung
Lernen Sie los:
oder Abo-Modelle vergleichen

Bewertung 

7 Gesamtbewertung

7 Umsetzbarkeit

6 Innovationsgrad

8 Stil

Rezension

Auch zehn Jahre nach der Finanzkrise staunt noch immer so mancher, wie es zu einem solchen Desaster mit Ansage kommen konnte. Der ehemalige Investmentbanker Leonhard Fischer versucht eine Erklärung. Höchst kenntnisreich, aber dennoch sehr persönlich schildert er seine Sicht der Dinge – schonungslos, was das eigene Metier angeht, und durchaus auch selbstkritisch. Interessant wird es vor allem, wo Fischer aufzeigt, dass das gegenwärtige Finanzsystem nach den zahlreichen Rettungsaktionen von Staaten und Zentralbanken nur noch sehr bedingt als marktwirtschaftlich zu bezeichnen ist. Auch überzeugt seine Kritik am blinden Vertrauen auf computerbasierte Risikomodelle. Großes Vorwissen ist für die Lektüre nicht nötig, Laien werden an dem Buch ihre Freude haben. Wer sich hingegen mit dem Thema Banken inklusive Finanzkrise schon beschäftigt hat, wird nicht allzu viel Neues finden. Auch einen wirklichen Gegenentwurf liefert der Autor nicht und die Anlagetipps bleiben recht allgemein. Insgesamt ist das Buch aber eine kompetente und faktengesättigte Analyse aus Insiderperspektive, findet getAbstract.

Das lernen Sie

  • wie es zur Finanzkrise von 2008 kommen konnte,
  • warum die Gefahr noch nicht gebannt ist und
  • was Sie als Anleger tun können.
 

Über den Autor

Leonhard Fischer startete seine berufliche Laufbahn im Investmentbanking der US-Bank J. P. Morgan und war später unter anderem Vorstand der Dresdner Bank.

 

Zusammenfassung

Umbruch im Finanzwesen

Die Bankenwelt hat sich in den vergangenen Jahrzehnten extrem verändert: Nennenswerte Zinsen gibt es nicht mehr, Schuldner können sich zum Nulltarif finanzieren, Sparer gehen leer aus. Die Zentralbanken sind die wichtigsten Käufer am Anleihenmarkt geworden. Trotz extrem lockerer Geldpolitik ist die Inflationsrate – jedenfalls die offizielle – niedrig, und doch sind die Preise von Sachwerten wie Immobilien oder Aktien massiv gestiegen. Dazu kommt ein Boom bei Kryptowährungen wie Bitcoin. Wie konnte es eigentlich so weit kommen? Und wer ist dafür verantwortlich? Eine naheliegende Antwort wäre: dieselben gierigen Banker, die auch die Finanzkrise ausgelöst haben. Doch so einfach ist es nicht.

Kommentar abgeben

Mehr zum Thema

Ähnliche Zusammenfassungen

Mehr in den Kategorien