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Praktiker-Handbuch Rating

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Praktiker-Handbuch Rating

Anforderungen an Mittelstand und Banken

Schäffer-Poeschel,

15 Minuten Lesezeit
10 Take-aways
Audio & Text

Was ist drin?

Basel II auf den Punkt gebracht: Je besser das Rating, umso günstiger der Kredit.

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Bewertung der Redaktion

7

Qualitäten

  • Umfassend
  • Überblick

Rezension

Im Kreditwesen bläst der Wind der Veränderung: Banken müssen ihr Risiko bei der Kreditvergabe zukünftig genau einschätzen. Die Basel-II-Bestimmungen machen es nötig. Auf der anderen Seite sieht sich Deutschlands Jobmotor Nummer eins, der Mittelstand, neuen Publizitäts- und Transparenzanforderungen gegenüber. Zukünftig werden Kredite nur noch im Zuge einer gründlichen Unternehmensanalyse und -bewertung (Rating) gewährt. Die Autoren beleuchten den Analyseprozess aus der Sicht des Unternehmers: Welche Daten muss er vorlegen? Worauf kommt es bei der Kommunikation mit der Bank an? Das Buch ist zwar praxisorientiert, wie es der Titel verspricht, kann aber nur als grober Überblick über das Thema dienen. Im Vergleich zu anderen Titeln deckt es ein recht grosses Spektrum ab, kratzt in vielen Bereichen aber nur an der Oberfläche. Hier schreiben zwei Wirtschaftsprüfer und das merkt man leider auch an der zuweilen etwas hölzernen Sprache. getAbstract empfiehlt das Buch vor allem mittelständischen Unternehmenslenkern und Bankern, die sich einen Überblick über das Themengebiet verschaffen wollen.

Zusammenfassung

Rating für den Mittelstand

Der Mittelstand ist Deutschlands Beschäftigungsmotor Nummer eins. Auf die agilen Kleinen und Mittleren Unternehmen (KMU) kann unsere Volkswirtschaft nicht verzichten. Leider gibt es eine typisch mittelständische Krankheit, die diesem Unternehmenstypus fast schon in die Wiege gelegt wurde: Eigenkapital ist knapp, Fremdkapital unbedingt notwendig. Nach dem Börsen-Hype Ende der 90er Jahre wurde das gerade für Mittelständler wichtige Beteiligungskapital eingefroren, sodass heute wieder die früheren Verhandlungspartner am Tisch sitzen: Unternehmer und Banker, in gegenseitiger Abhängigkeit.

Die guten Geschäfte, die in Deutschland jahrzehntelang tadellos liefen, haben jedoch einen Dämpfer bekommen: Sprunghaft gestiegene Unternehmensinsolvenzen (fast 10 000 von 1999 bis 2002) haben zu einem hohen Ausfallrisiko für Kredite geführt. Um das Risiko einigermassen genau abzuschätzen, existiert seit 1988 ein Ausschuss der Bankenaufsicht in Basel, der die Eigenkapitalhinterlegung von Krediten überwacht. Doch dieser so genannte Erste Baseler Akkord ist heute nicht mehr ausreichend. Daher soll 2006 der Zweite Baseler Akkord (Basel II) in Kraft treten, der ...

Über die Autoren

Dr. Wolfgang Koch ist Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwalt und Steuerberater sowie Vorstand der KWU Gesellschaft für Unternehmensbewertung AG. Er hat einen Lehrauftrag für Unternehmensbewertung an der Universität Greifswald. Prof. Dr. Jürgen Wegmann ist Unternehmensberater und ebenfalls Vorstand der KWU. Er hat eine Professur für Betriebswirtschaftslehre mittelständischer Unternehmen an der privaten Fachhochschule der Wirtschaft in Bergisch-Gladbach.


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