Zusammenfassung von Fleißige Frauen arbeiten, schlaue steigen auf

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Fleißige Frauen arbeiten, schlaue steigen auf Buchzusammenfassung
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Bewertung

8

Qualitäten

  • Umsetzbar

Rezension

Obwohl böse Mädchen ja angeblich überall hinkommen, sind weibliche Führungskräfte weiterhin Mangelware, besonders ganz oben. Das will die Managementtrainerin Barbara Schneider ändern. Mit kurzweiligen Tipps aus ihrer Beratungspraxis hält sie berufstätigen Frauen den Spiegel vor. Die Zitate aus dem Arbeitsalltag haben hohen Wiedererkennungswert, besonders die männlichen Gedanken über Kolleginnen kommen einem nur allzu bekannt vor. Andererseits hält das Buch aber auch fest: Zu viele Frauen schlummern im Dornröschenschlaf und warten vergeblich auf ihre Beförderung, statt endlich aktiv zu werden. Letzteres gelingt mit dem Zehn-Schritte-Programm für ein professionelles Selbstmarketing, das Barbara Schneider vorschlägt. Es soll jede noch so graue Maus aus dem Versteck holen: mit klaren Zieldefinitionen, strategischer Kontaktpflege und geschickter Selbst-PR. Nichts wirklich Neues, meint getAbstract, aber man kann es nicht oft genug wiederholen. Ein tauglicher Leitfaden für alle Frauen, die ihre Karriere selbst in die Hand nehmen wollen – egal ob angestellt oder selbstständig.

Über die Autorin

Dr. Barbara Schneider leitet ihr eigenes Beratungsunternehmen 2compentence. Als Betriebswirtin mit Managementerfahrung in Großkonzernen coacht sie Fach- und Führungskräfte. Schneider ist Gründerin des Frauennetzwerks Business Breakfast Club.

 

Zusammenfassung

Qualifikation alleine reicht nicht

Die Frauen von heute sind hochqualifiziert. In karriererelevanten Fächern wie Rechtswissenschaften stellen sie z. T. mehr als die Hälfte der Absolventinnen. Trotzdem lag der Anteil von Frauen im Management 2007 laut einer Hoppenstedt-Studie bei bloß 15 %. Woher diese Diskrepanz? Die Ursachen sind vielfältig und sowohl gesellschaftlicher, struktureller als auch persönlicher Art. An mangelnden Führungseigenschaften liegt es jedenfalls nicht. Real existiert eine Männerwirtschaft, die Geschlechtsgenossen beim Aufstieg bevorzugt. Besonders die mittelmäßigen Männer riechen die drohende Konkurrenz und räumen ihren Platz nicht freiwillig. Kind und Karriere lassen sich nach wie vor schwer vereinbaren, und selbst kinderlos ist der Weg nach oben steinig und verlangt private Unterstützung. Von den Frauen, die es in eine Führungsposition geschafft haben, steigen viele wieder aus und machen sich selbstständig – aus Gründen der Lebensqualität. Ebenfalls viele zeigen eine natürliche Scheu vor Macht. Sie greifen nicht selbst danach, sondern fallen in einen Dornröschenschlaf und warten darauf, entdeckt zu werden. Oder sie verhalten sich wie die Bienenkönigin...


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