Zusammenfassung von Flexible Workforce – Fit für die Herausforderungen der modernen Arbeitswelt?

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Flexible Workforce – Fit für die Herausforderungen der modernen Arbeitswelt? Buchzusammenfassung
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Bewertung

7

Qualitäten

  • Analytisch
  • Innovativ
  • Umfassend

Rezension

Zeitarbeiter, Freelancer, Clickworker: Hoch flexible Beschäftigungsformen sind ein Trend, der von Unternehmen mit Hochdruck verfolgt wird – und von Gewerkschaften mit Sorge. Die einen erwarten einen Zugewinn an Effizienz, die anderen eine Zunahme prekärer Jobs. Dass sich die Flexibilisierung der Arbeitswelt auch differenzierter diskutieren lässt, zeigen die Personalwissenschaftler und -verantwortlichen in diesem Sammelband. Ihre Erkenntnisse stammen schwerpunktmäßig aus der Schweiz und münden in ein Personalkonzept, das Firmen flexibler macht, ohne die Bedürfnisse der Beschäftigten zu missachten. Die Autoren ergänzen ihre empirisch gestützten Überlegungen durch praktische Erfahrungen von Schweizer Unternehmen mit flexiblen Mitarbeitern – sei es in der Kernbelegschaft, mit Temporärarbeitern oder Digitaldienstleistern. So konkret dabei die Bedürfnisse der Unternehmen und Beschäftigten betrachtet werden, so allgemein bleibt letztlich die Erwartung einer sozialen Abfederung durch den Staat. getAbstract empfiehlt das Buch allen Personalverantwortlichen.

Über die Autoren

Martina Zölch ist Leiterin des Instituts für Personalmanagement und Organisation an der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW). Marcel Oertig ist Verwaltungsratspräsident des Dienstleisters Avenir Group und Koautor der Bücher Innovationsorientiertes Personalmanagement und HR Governance. Viktor Calabrò ist Gründer und CEO der Jobbörse Staff Finder.

 

Zusammenfassung

Der Trend geht zu flexiblen Arbeitsformen

Megatrends wie die Digitalisierung und die Individualisierung verändern unsere Arbeitswelt stark. In den letzten 30 Jahren ist das Arbeitsumfeld deutlich flexibler geworden, und zwar in mehrfacher Hinsicht:

  • Zeitlich: Bei der Arbeitszeit haben sich flexible Modelle wie Teilzeit, Gleitzeit, Schichtarbeit, Langzeitkonten und Sabbaticals etabliert – in der Schweiz etwa haben 44,6 Prozent der Beschäftigten solche zeitlichen Gestaltungsmöglichkeiten. Vor allem die Teilzeitarbeit, eine Frauendomäne, hat stark zugenommen.
  • Finanziell: Flexible Vergütungsmodelle sind bei höheren Hierarchiestufen oft verknüpft mit Bereichs- oder Firmenzielen, auf unteren Ebenen mit individuellen Zielen.
  • Funktional: Der Wandel von hierarchischen Unternehmen hin zu dezentral gelenkten Organisationen führt zu einer effizienteren Verteilung der Arbeit. So gibt es flexible Montageinseln, die alle Arbeiten an Baugruppen umfassen statt nur einzelne Arbeitsschritte.

Neben diesen drei Ebenen werden gegenwärtig noch zwei weitere Dimensionen der Arbeit flexibilisiert:

  • Numerisch...

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