Zusammenfassung von Forderungsmanagement in der öffentlichen Verwaltung

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Forderungsmanagement in der öffentlichen Verwaltung Buchzusammenfassung
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Bewertung

7

Qualitäten

  • Umsetzbar

Rezension

Genau wie private Unternehmen kann auch die öffentliche Hand einiges tun, um ihre Forderungen bei zahlungsunwilligen Schuldnern einzutreiben. Wann die kommunale Verwaltung welche Schritte einleiten sollte, erläutert dieses Buch hervorragend strukturiert und praxisnah, ergänzt durch verschiedene Arbeitshilfen. Als Nachschlagewerk ist es ebenfalls sehr gut geeignet. Die Darstellung ist auch für Nichtjuristen, die sich in die komplexe Materie einarbeiten möchten, gut verständlich. Störend allerdings ist das typische Behördendeutsch, das den nicht immer einfachen Stoff noch ermüdender präsentiert, als es aufgrund der sowieso nicht eben unterhaltsamen Thematik unvermeidlich ist. getAbstract empfiehlt das Buch Verwaltungsmitarbeitern und Beamten in Deutschland, die direkt oder indirekt mit der Bearbeitung von kommunalen Forderungen befasst sind.

Über die Autorin

Beate Behnke-Hahne ist Diplomkauffrau und arbeitet in Essen als leitende Verwaltungsdirektorin der Stadtverwaltung sowie als stellvertretende Amtsleiterin der Kämmerei.

 

Zusammenfassung

Modernisierung der öffentlichen Verwaltung

Seit den 90er-Jahren wird die öffentliche Verwaltung modernisiert. Die klassische Kameralistik wird zunehmend durch die aus der Privatwirtschaft bekannte doppelte Buchführung (Doppik) ersetzt. In diesem System werden offene Forderungen leichter erkennbar und rücken folglich stärker in den Blickpunkt. Und das ist auch gut so: Ein effizientes, schnelles und effektives Forderungsmanagement verbessert die Finanzlage der Kommunen und entspricht den Erwartungen an einen schlanken Staat.

Wie viele Forderungen tatsächlich offen bleiben, hängt stark von äußeren Rahmenbedingungen ab, unter anderem von der Konjunktur, der Arbeitslosenquote und der demografischen Entwicklung. Grundsätzlich hat die öffentliche Hand im Vergleich zur Privatwirtschaft relativ geringe Ausfallquoten, dennoch besteht nach wie vor Optimierungsbedarf: Das gesamte Verfahren kann beschleunigt, die Forderungsausfälle können gesenkt sowie die Vollstreckungskosten minimiert werden. Weitere Optimierungsziele liegen in möglichst schlanken internen Abläufen mit möglichst viel IT-Unterstützung sowie im professionellen, kundenorientierten Kontakt mit den Schuldnern.

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