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Bewertung

8

Qualitäten

  • Innovativ

Rezension

Im Internet ist fast alles gratis. Horden von bösartigen Raubkopierern, Tauschbörsennutzern und Trittbrettfahrern fallen über unser bewährtes Wirtschaftssystem her und nehmen alles mit, was nicht niet- und nagelfest ist. Ganze Branchen sind vom Bankrott bedroht. Chris Anderson hat für derartige Untergangsszenarien nur ein müdes Lächeln übrig. Sein Credo: „Free“ ist das einzige Modell, mit dem man im Internet überhaupt Geld verdient. Denn nur wer seine Netze weit auswirft, kann irgendwann einen richtig dicken Fisch fangen. Der Autor präsentiert dem Leser unzählige fette Leckerbissen aus der Praxis: Google, Disneys Club Penguin, Open-Source-Dienstleister oder der Buchautor Anderson höchstpersönlich – sie alle haben mit Gratismodellen angeblich gutes Geld gemacht. Ob das für jedes Unternehmen funktioniert, ist allerdings fraglich. Doch der auch schon als „Freetard“ verunglimpfte Anderson schreibt mit so viel Schlauheit und Charme, dass man sich das Buch – nach dem kostenlosen Download – sofort zum Schmökern auf dem Sofa kaufen möchte. getAbstract empfiehlt es allen Unternehmern, die auf einen möglicherweise unaufhaltsamen Zug aufspringen wollen.

Über den Autor

Chris Anderson ist Chefredakteur des US-amerikanischen Technikmagazins Wired. Zuvor hat er für den Economist, Nature und Science gearbeitet. Für sein erstes Buch The Long Tail – Der lange Schwanz erhielt er den getAbstract International Book Award 2006.

 

Zusammenfassung

Gratis ist nicht umsonst

Als in den USA um 1900 der Wackelpudding erfunden wurde, verstaubte das bunte Pulver jahrelang in den Regalen. Dann brachten Firmenvertreter kostenlose Rezeptbücher unters Volk – und die Nachfrage explodierte. Der wichtigste Werbetrick des 20. Jahrhunderts war erfunden: Verschenke etwas und schaffe so den Bedarf an etwas anderem. Natürlich ist gratis meistens nicht kostenlos. Bei den klassischen Quersubventionen wird Geld zwischen Produkten hin- und hergeschoben, mit den folgenden zwei Spielarten:

  • Direkte Quersubvention: Ein Produkt wird kostenlos oder stark reduziert angeboten, damit die Kunden für etwas anderes mehr zahlen.
  • Drei-Parteien-Markt: Um an dem kostenlosen Tauschhandel zweier Parteien teilzunehmen, bezahlt ein Dritter. Nach diesem Schema funktionieren z. B. werbefinanzierte Medien: Dem Mediennutzer erscheint der Service kostenlos. Tatsächlich werden die Werbekosten aber auf die von ihm gekauften Produkte umgelegt.

Ein Versprechen wird wahr

Ganz anders ist es mit den Quersubventionen in der Onlineökonomie: Hier ist gratis für die einen wirklich kostenlos, weil ...


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