Zusammenfassung von Fühlen nützt nichts, hilft aber

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Fühlen nützt nichts, hilft aber Buchzusammenfassung
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Bewertung

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8 Innovationsgrad

9 Stil


Rezension

Ob Politiker, Manager, Wissenschaftler oder Durchschnittsbürger – wir alle träumen den Traum vom rational handelnden Menschen, der mit der Kraft seines Verstandes optimale Entscheidungen trifft. Doch die Wirklichkeit sieht anders aus, sagt Dan Ariely, Professor für Psychologie und Verhaltensökonomik. Menschen handeln nicht rational, sie werden von Emotionen und Instinkten gesteuert und merken es meist nicht einmal. Wir lassen uns von Rachegefühlen antreiben, halten unsere eigenen Ideen automatisch für die besten und tun das, was wir schon immer getan haben, ohne es infrage zu stellen. Doch wenn wir uns diese Muster bewusst machen, können wir sie auch durchbrechen. Diese Erkenntnis untermauert Ariely mit zahlreichen aus seiner eigenen wissenschaftlichen Tätigkeit gewonnenen Belegen. Der Titel soll offenkundig Assoziationen zum erfolgreichen Vorgängerband Denken hilft zwar, nützt aber nichts wecken. In beiden Fällen ist die Übersetzung des englischen Originaltitels sehr frei. Doch was soll’s: Arielys Buch ist spannend und aufschlussreich und eignet sich auch bestens als unterhaltsame Feierabendlektüre. getAbstract empfiehlt es allen, die sich und andere besser verstehen wollen.

Nach der Lektüre dieser Zusammenfassung wissen Sie:

  • wann und warum Menschen irrational handeln,
  • wie sich das in Beruf und Privatleben auswirkt und
  • was Sie tun können, um bessere Entscheidungen zu treffen.
 

Über den Autor

Dan Ariely war Professor für Verhaltensökonomik am Massachusetts Institute of Technology und lehrt inzwischen an der Duke University. Neben seinen wissenschaftlichen Veröffentlichungen stellt er die Grundzüge seiner Forschungsarbeit auch in populärwissenschaftlichen Büchern und Artikeln dar. Sein Buch Denken hilft zwar, nützt aber nichts wurde zum Bestseller.

 

Zusammenfassung

Der irrationale Mensch

Menschen verhalten sich häufig irrational. Ein gutes Beispiel dafür ist die Prokrastination, das Aufschieben unangenehmer Aufgaben. Wir wissen, dass wir unbedingt die Steuererklärung erledigen oder den Garten in Ordnung bringen müssen, und langfristig hätten wir auch einen Vorteil davon. Doch dieses Wissen reicht nicht aus, uns zur Aufnahme der unangenehmen Tätigkeit zu motivieren. Lieber verzichten wir auf die Vorteile, als kurzfristig Nachteile in Kauf zu nehmen. Und so geht es uns mit vielen Dingen: Wir wissen, dass wir uns mehr bewegen oder eine Diät machen sollten, fangen aber nie damit an. Wir wissen, dass es gefährlich ist, eine SMS zu schreiben, während wir hinterm Steuer des Autos sitzen, und wir tun es trotzdem. Die Vorstellung vom Menschen als rational handelndem Wesen ist idealistisch. Das zeigt sich in unserem Alltag immer wieder, ob nun bei Autounfällen oder Börsencrashs. Weshalb handeln Menschen so oft unvernünftig, und was kann man dagegen tun?

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    Christian Moser vor 8 Jahren
    konnte leider nur Seite 5 lesen....... Seite 1-4 ist leer.
    • Avatar
      Giuliano Musio vor 8 Jahren
      Sehr geehrte Frau Richter
      Wir konnten bei dem Abstract keine technischen Probleme feststellen. Bitte versuchen Sie es noch einmal und melden Sie sich wieder, falls es nicht klappen sollte.
      Giuliano Musio, getAbstract