Zusammenfassung von Führung im öffentlichen Sektor

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Führung im öffentlichen Sektor Buchzusammenfassung
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Bewertung

7

Qualitäten

  • Innovativ

Rezension

Auf diesem Buch steht „Führung“ drauf und es ist tatsächlich Führung drin. Dabei ist diese im Bürokratiemodell von Max Weber doch verpönt, da sie situativ und subjektiv ist und die Geführten nicht durch hierarchische Weisungsbefugnis regieren, sondern überzeugen will. Auch die Vertreter des New Public Managements, die seit den 90er Jahren unablässig mehr Führung in öffentlichen Verwaltungen fordern, haben daran nichts geändert – meinen sie doch tatsächlich nicht die Führung von Personal, sondern die Unternehmenssteuerung. Das soll sich jetzt ändern, fordern die Autoren dieses Buchs, bei dem es sich übrigens um einen Tagungsband handelt. Die höchst unterschiedlichen Beiträge sind von uneinheitlicher Qualität, unterm Strich aber bleiben dem Leser der Eindruck der anregenden Lektüre und das Gefühl, schlauer zu sein als zuvor. Behandelt werden alle Aspekte der Personalführung in öffentlichen Verwaltungen. Neben Wissenschaftlern kommen auch Praktiker zu Wort, die Beispiele aus ihrem Arbeitsbereich vorstellen. getAbstract empfiehlt das Buch allen Führungs- und Nachwuchskräften im öffentlichen Sektor.

Über die Autoren

Andreas Gourmelon und Michael Mroß, die Herausgeber dieses Sammelbandes, lehren an den Fachhochschulen Gelsenkirchen bzw. Köln. Ihre Koautoren sind Praktiker des Personalmanagements in öffentlichen Verwaltungen oder lehren personalrelevante Themen an deutschen Hochschulen. Gourmelon ist auch Autor des Buches Personalauswahl im öffentlichen Sektor.

 

Zusammenfassung

Führungskräfte konstatieren Defizite

Was den Einsatz der Informationstechnik in den öffentlichen Verwaltungen betrifft, hat sich in den letzten Jahren viel verändert, bei der Führungskräfteentwicklung hingegen nicht – so das Ergebnis einer Umfrage unter Abteilungs- und Dienststellenleitern deutscher Landes- und Bundesministerien bzw. -behörden. Diese höheren Führungskräfte bescheinigen ihrem Verantwortungsbereich, also der Ministerialverwaltung, ein deutliches Führungsdefizit. Sie sehen Verbesserungspotenzial vor allem bei der Führungskräfteentwicklung und bei der Auswahl von Führungskräften. Sie würden mehr Durchlässigkeit und Flexibilität im Dienstrecht sowie Anreiz- und Sanktionsmöglichkeiten befürworten. Bei den Kriterien guter Führung stehen Objektivität und Neutralität an der Spitze, gefolgt von Gemeinwohlorientierung und Rechtsanwendung – die hergebrachten Grundsätze des Beamtentums lassen grüßen. Managementorientierte Kriterien wie die Ergebnisorientierung und proaktives strategisches Handeln liegen aber ebenfalls auf den vorderen Plätzen. Weniger wichtig finden die Führungskräfte Wirtschaftlichkeitsdenken oder die Umsetzung eines politischen Auftrags. Die Führungskräfte...


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