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Führung in dynamischem Umfeld

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Führung in dynamischem Umfeld

Ansätze für ein Robustes Management

Kohlhammer,

15 Minuten Lesezeit
10 Take-aways
Audio & Text

Was ist drin?

Die Wirtschaftswelt wandelt sich rasant – die Führungsmethoden müssen angepasst werden.

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Bewertung der Redaktion

5

Qualitäten

  • Umsetzbar
  • Überblick

Rezension

„In Zeiten des Umbruchs“ – man mag es nicht mehr hören. Nur, gerade die Wirtschaftswelt hat sich in den letzten Jahrzehnten tatsächlich rasant gewandelt. Können Führungskräfte da noch auf altbewährte Prinzipien zurückgreifen? Die Berater Lothar Aldinger und Rainer Kämpf meinen: Nein. Wer von stabilen Rahmenbedingungen ausgeht und stets nach der optimalen Lösung sucht, ist auf verlorenem Posten. Gefragt sind Schnelligkeit und Flexibilität, nur so wird das Management „robust“, immun gegen unberechenbare Marktveränderungen. So logisch das alles klingt: Neu sind die Maximen, die Aldinger und Kämpf vorschlagen, keineswegs. Sie greifen auf ein Sammelsurium bekannter Konzepte zurück (von der Maslow’schen Bedürfnispyramide bis zur SWOT-Analyse), um diese dann leicht zu modifizieren oder zu ergänzen. Kernaussagen wie jene, dass Führungskräfte zunächst einmal selbst hochgradig motiviert sein müssen, um Mitarbeiter motivieren zu können, sind zweifellos richtig, aber nicht gerade verblüffend. Wirklich gut funktioniert das Buch aber als Sammlung von Denk- und Handlungsmethoden für den Managementalltag. Wer einen Überblick über erprobte Führungsmodelle sucht und diese konkret anwenden möchte, dem kann getAbstract das Buch empfehlen.

Zusammenfassung

Volatile Zeiten

Ständig werden Entdeckungen und Erfindungen gemacht. Die Veränderungen in Wirtschaft, Technik und Gesellschaft laufen immer schneller ab. Erhöhte Volatilität ist ein Merkmal unserer Zeit. Zu beobachten war es z. B. während der Finanzkrise 2007/2008, als die Aktienkurse von Schwergewichten wie der Deutschen Bank um mehr als 80 % einbrachen – vorher unvorstellbar. In der Automobilindustrie führt die Innovationsgeschwindigkeit zu verkürzten Produktzyklen; statt zehn Jahren dauert es nun nur noch fünf, bis ein neues Modell lanciert wird. In der Elektronik, speziell in der Konsumelektronik, folgen die Neuerungen noch rasanter aufeinander. Bestes Beispiel ist der Wandel vom Röhrenfernseher zum Plasma-, LCD- oder LED-Gerät. Auf die Art und Weise, wie wir arbeiten, wie Unternehmen gemanagt werden, haben diese industriellen Umbrüche erstaunlicherweise kaum Einfluss gehabt. Noch immer wenden wir alte Führungsmodelle an.

Das Prinzip des robusten Managements

Management besteht zu einem guten Teil aus Organisieren, Informieren und Beauftragen. Diese technischen Abläufe müssen in einem volatilen Umfeld so stark wie möglich beschleunigt werden. Ähnliches...

Über die Autoren

Lothar Aldinger ist als Unternehmensberater und Dozent tätig. Rainer Kämpf ist Professor für Internationale Logistik und Produktmanagement an der ESB Business School in Reutlingen.


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