Zusammenfassung von Angewandte Psychologie für das Projektmanagement

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Angewandte Psychologie für das Projektmanagement Buchzusammenfassung

Bewertung

6 Gesamtbewertung

7 Umsetzbarkeit

7 Innovationsgrad

5 Stil

Rezension

Design Thinking, Rapid Prototyping, Scrum und Agilität nutzen ständiges Feedback und sorgen für permanente Anpassungen von Projekten an veränderte Bedingungen. Sie sind ebenso pragmatische wie wirkungsvolle Lösungen für mancherlei Probleme, die in diesem Buch über das Projektmanagement behandelt werden. So könnte zum Beispiel das angesprochene Problem unverbundenen Wissens über Post-its und Stellwände gelöst werden. Gerade in den ersten Kapiteln, in denen es um Meinungsbildung und Wissensmanagement in Projekten geht, irritiert dieser fehlende Bezug auf die aktuelle Praxis doch etwas. Zum Glück spielt er in späteren Kapiteln keine große Rolle mehr. Unterm Strich vermitteln die 17 Kapitel – von wechselnden Autorengruppen geschrieben und jeweils in sich geschlossen – den aktuellen Stand der Forschung sowie wichtiges Hintergrundwissen. Die Kapitel lassen sich unterschiedlich gut lesen, und leider wird die Lektüre größtenteils durch die viel zu weit nach innen gerückten Textblöcke erschwert. Hier lohnt sich das Herunterladen der E-Book-Version. getAbstract meint: Sehr interessant und hilfreich gerade für Praktiker sind besonders die Abschnitte über das Führen von Projektteams, über Mikropolitik, über den Umgang mit Risiken und Krisen sowie über multikulturelle Teams.

Das lernen Sie

  • welche besonderen Herausforderungen es bei der Durchführung von Projekten zu meistern gilt und
  • warum das Management von Projektteams besonderer Kompetenzen des Projektleiters bedarf.
 

Über die Autoren

Monika Wastian leitet das Institut für Organisationspsychologie in München und arbeitet als Projektcoach. Isabell Braumandl leitet das Coaching- und Beratungszentrum Regensburg und arbeitet ebenfalls als Projektcoach. Lutz von Rosenstiel (2013 gestorben) lehrte Organisations- und Wirtschaftspsychologie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München und an der Wirtschaftsuniversität Wien. Michael A. West lehrt Organisationspsychologie an der Lancaster University Management School und am University College in Dublin. Neben den Herausgebern haben 33 weitere Autoren aus Wissenschaft und Beratungspraxis am Buch mitgearbeitet.

 

Zusammenfassung

Projektphasen und Hindernisse

Ein Projekt verläuft selten nach Plan. Im Idealfall durchläuft es die Phasen Problemanalyse, Ideengenerierung, Entscheidung, Umsetzung, Implementierung und Routine. Dabei kommt es jedoch immer wieder zu Brüchen und Rückschritten. Hindernisse treten auf, etwa weil Zuständigkeiten unklar sind, weil Stakeholder Widerstand leisten oder weil Ressourcen knapp werden. Versäumnisse in den frühen Phasen rächen sich später. Wurde etwa zu Beginn die Problemanalyse nicht sorgfältig durchgeführt oder gab es Kommunikationsmängel in der Entscheidungsphase, ist mit Schwierigkeiten bei der Implementierung zu rechnen. Neue Ideen sollten vor allem in der Anfangsphase eingebracht werden, weil sie später kaum noch berücksichtigt werden können. Risiken sollten nie heruntergespielt, sondern realistisch dargestellt werden, um ein Frühwarnsystem und etwaige Gegenmaßnahmen vorbereiten zu können. Damit einzelne Stakeholder das Projekt nicht boykottieren, sollten deren Interessen gut bekannt sein und sie sollten durchgängig, also schon bei der Problemfindung und Ideengenerierung, eingebunden werden.

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