Zusammenfassung von Mit Gender Management zum Unternehmenserfolg

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Mit Gender Management zum Unternehmenserfolg Buchzusammenfassung
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Bewertung

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6 Umsetzbarkeit

5 Innovationsgrad

5 Stil


Rezension

Der Frauenanteil in deutschen Führungsetagen gilt als zu gering. Die Suche nach den Ursachen findet in diesem Buch ein schnelles Ende. Gleich in ihrem ersten Satz nennt Astrid Szebel-Habig den Grund: Frauen werden diskriminiert. Dieser monokausale Ansatz prägt das Buch und wirft Fragen auf. Denn Beweise für diesen unterstellten, massenhaften, durch einschlägige Gesetze sanktionierten Rechtsbruch, etwa in Form von Fallzahlen, sucht man vergeblich. Sehr viel weiter hinten stößt der Leser auf die Feststellung, dass das traditionelle Rollenverhalten in deutschen Familien sehr stark verankert ist. Immerhin käme damit eine von der Politik gewünschte, von den Menschen aber nicht nachvollzogene Verhaltensänderung als weiterer möglicher Grund für das beklagte Defizit infrage. Aber darum geht es hier nicht. Der Ansatz des Gender-Managements will mit der „homosozialen Reproduktion“ von Machtstrukturen in der Spitze des Unternehmens brechen. Es bleibt unerklärt, wie der vorgeschlagene Top-down-Ansatz zu einem von der gesamten Belegschaft getragenen Kulturwandel führen soll. Naheliegende Einwände, wie die Aushebelung des Leistungsprinzips, überschießende Transaktionskosten oder die Einschränkung unternehmerischer Handlungsfreiheit, finden keine Beachtung. Ohne Frage kann Gender-Management indessen im Hinblick auf das heute herrschende Gleichstellungsparadigma zum Aufbau einer modernen Unternehmensreputation beitragen. getAbstract empfiehlt das Buch daher trotz der Kritikpunkte allen Unternehmern und Personalverantwortlichen.

Nach der Lektüre dieser Zusammenfassung wissen Sie:

  • was Gender-Management bedeutet,
  • warum es nötig ist und
  • wie Sie es im Unternehmen umsetzen.
 

Über die Autoren

Astrid Szebel-Habig lehrt Unternehmensethik, Personal- und Unternehmensführung an der Hochschule Aschaffenburg. Seit 2011 forscht sie zum Thema Mixed Leadership. Rolf-Ulrich Kaps lehrt ebenfalls an der Hochschule Aschaffenburg. Seine Fachgebiete sind Marketing, Markt- und Sozialforschung sowie Statistik. Er ist seit 2011 maßgeblich an dem Forschungsprojekt „Mit Mixed Leadership an die Spitze“ beteiligt. Außer den beiden Herausgebern wirkten 19 Fachautoren an dem Buch mit.

 

Zusammenfassung

Frauen werden diskriminiert

Frauen unter 40 haben in Deutschland zwar die besseren Bildungsabschlüsse, werden im Job aber diskriminiert. Deutlich wird das in der Personalauswahl, bei Beförderungen und bei der Bezahlung. Eine solche Schlechterstellung ist unwirtschaftlich. Studien zeigen, dass ein höherer Frauenanteil auf der Entscheiderebene zu besseren Betriebsergebnissen führen kann. Davon würden dann auch Männer profitieren. Auf Grundlage des Gesetzes für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst (FührposGleichberG) bleibt das Thema Gender-Management eine Herausforderung für viele deutsche Unternehmen.


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