Zusammenfassung von Network Thinking

Was kommt nach dem Brockhaus-Denken?

Murmann, Mehr

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Network Thinking Buchzusammenfassung
Brockhaus ist tot, Wikipedia lebt – mit vernetztem Denken die Zukunft gestalten.

Bewertung

8 Gesamtbewertung

7 Umsetzbarkeit

8 Innovationsgrad

9 Stil

Rezension

Keine Abteilungsgrenzen, Chefs mittendrin statt oberhalb, der Jurist mit dem Ingenieur und dem Marketingmann im Team – so sieht laut Ulrich Weinberg die Zukunft der Unternehmen aus. Vernetzung ist das Schlagwort, um das sich alles dreht. Anhand vieler spannend erzählter, zumeist namhafter Beispiele zeigt der Autor, was vernetztes Denken und Arbeiten in der Praxis bedeutet. Die Ideen sind sehr innovativ und können dem traditionsbehafteten Manager auf den ersten Blick vielleicht abgehoben erscheinen. Dennoch sind sie umsetzbar, ja sie werden bereits umgesetzt. Weinbergs Kernpunkte wiederholen sich am laufenden Band, genauso wie die handgezeichneten Abbildungen, die meist das lineare Brockhaus-Modell neben dem Modell der Vernetzung oder sechseckige Tische neben einem Whiteboard darstellen. So lernt man zwar ein Praxisbeispiel nach dem anderen kennen, hat aber bereits nach dem dritten das Gefühl, alles schon vorhersehen zu können bzw. immer dasselbe zu lesen. Dennoch ist dies ein wichtiges, inspirierendes Buch, das getAbstract allen Führungskräften empfiehlt, die ihr Unternehmen fit für die Zukunft machen wollen.

Das lernen Sie

  • warum im vernetzten Denken und Arbeiten die Zukunft liegt
  • durch welche Faktoren es gefördert wird
  • wo es bereits praktiziert wird
 

Zusammenfassung

Vernetzt statt linear
Wenn Sie in ein Schulhaus gehen, finden Sie nebeneinander und übereinander die verschiedenen Klassenräume. Ähnlich sieht es bei Behörden und in Unternehmen aus. Jede Abteilung steht für sich, und sie reihen sich nebeneinander auf. Alles ist abgegrenzt. Das ist ziemlich...
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Über den Autor

Ulrich Weinberg baute am Hasso-Plattner-Institut in Potsdam die School of Design Thinking auf und bereitet hier Studierende und Manager auf das vernetzte Denken und Arbeiten vor. Als Gastprofessor begleitet er außerdem die Communication University of China beim digitalen Wandel.


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    Hartmut Paul vor 4 Monaten
    @Dietmar Neumann: Wenn vorhandenes Wissen immer wieder nicht angewendet wird, dürfte sich daran auch durch ständige Wiederholung nichts ändern. Da wird man wohl nach außerhalb der reinen Vermittlung liegenden Gründen suchen müssen.
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    Hartmut Paul vor 6 Monaten
    Wie öde!!! Die hier beschriebene Sau wurde schon in den 1980er Jahren und danach eigentlich unaufhörlich durch das Dorf getrieben. Keine Idee dabei, die nicht durch die Adaptationen japanischer Managementmethoden und dank der Philosophie der Teilautonomen Gruppen seit Jahrzehnten hiesiger Industriestandard sind. In Unternehmen, wo sie es nicht sind, kann das allenfalls daran liegen, dass nachgewachsene Managergenerationen vergessen haben, sich über die Wurzeln ihres Handelns schlau zu machen.
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      Walter Plagge vor 6 Monaten
      Stimmt genau. Immer wenn in den letzten 30 Jahren der CEO eines großen Unternehmens gefragt wurde, wie er sich die Zukunft der Arbeitswelt vorstelle, sind all diese Dinge genannt worden. Insofern auch hier nichts Neues unter der Sonne. Schlimmer allerdings, dass es sich um Platitüden handelt. Die Realität zeigt, wie wenig in den meisten Unternehmen bis heute davon umgesetzt wurde. Aber ab jetzt machen wir sicher alles besser ...
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      Dietmar Neumann vor 4 Monaten
      Wissen heißt noch lange nicht angewendet.
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    Karin Horacek vor 8 Monaten
    Ich kann dazu nur ja und nein sagen. Zusammen also vernetzt arbeiten und Ideen gemeinsam einbringen (abteilungsübergreifend) und forcieren ja, nur mehr sterile co working spaces absolut nein (mich hat genau diese Großraumambiente krank gemacht). Die beste Praxis ist jene wo man die Möglichkeit hat seinen persönlichen Arbeitsbereich zu haben wenn man ihn braucht, sich wünscht (Rückzugsgebiet für konzentriertes Arbeiten) und offene Räume für produktive Meetings/Gespräche/Ideenfindung nutzen kann.
    Ich denke die persönlichen Bedürfnisse und das Wohlbefinden sollte auch als wertvolles Gut mit einbezogen werden. Wir sind und bleiben Mensch.

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