Zusammenfassung von Führungsfrauen

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Führungsfrauen Buchzusammenfassung
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Bewertung

6

Qualitäten

  • Analytisch
  • Visionär
  • Wissenschaftsbasiert

Rezension

Cornelia Edding und Gisela Clausen vertreten – wenig überraschend – die These, dass Führungsfrauen gefördert werden sollten. Gleichberechtigung auch im Beruf, wer wird da schon widersprechen? Tatsächlich gibt es sie, die „gläserne Decke“, die Frauen vom obersten Führungszirkel in Unternehmen fernhält; und auch, dass Frauen weniger verdienen als ihre männlichen Kollegen in vergleichbaren Positionen, ist durchaus real. Die Autorinnen analysieren die Gründe für solche Fehlentwicklungen und richten konkrete Verbesserungsvorschläge an Personalverantwortliche. Dazu verweisen sie auf zahlreiche Studien und Untersuchungen. Bei aller Sachlichkeit wird die Lektüre nicht schwer. Dafür sorgen eingestreute Karikaturen und konkrete Beispiele aus der Praxis. Klar wird: Die Förderung von Führungsfrauen – und deren Bindung – ist kein Selbstzweck, sondern durchaus wirtschaftlich im Sinn des Unternehmens. getAbstract empfiehlt das Buch Personalverantwortlichen vor allem in größeren Unternehmen.

Über die Autorinnen

Cornelia Edding ist Psychologin und bietet Coaching und Supervision für Führungskräfte an. Gisela Clausen ist Psychologin und arbeitet als selbstständige Organisationsberaterin und Coach.

 

Zusammenfassung

Gleichberechtigung ja – aber nicht in Unternehmen

„Mama, kann eigentlich auch ein Mann Bundeskanzlerin werden?“ Die Frage eines kleinen Mädchens an seine Mutter bringt auf den Punkt, wie weit die Gleichberechtigung in der deutschen Gesellschaft fortgeschritten ist. In deutschen Führungsetagen sieht das hingegen oft ganz anders aus: Nur 10 Prozent der Führungskräfte sind weiblich. Und sie werden im Durchschnitt schlechter bezahlt als männliche Kollegen in vergleichbarer Position.

Natürlich müssen Frauen selbst die Voraussetzungen für ihren beruflichen Aufstieg mitbringen – über diesen entscheiden aber in der Regel immer noch männliche Vorgesetzte. Als Frau in einem männerdominierten Unternehmen eine Führungsposition zu erreichen, ist aus mehreren Gründen schwierig. Zum einen liegt es daran, dass Frauen in einem solchen Umfeld in der Minderheit und damit tendenziell Außenseiterinnen sind. Das gibt es auch in anderen Konstellationen: Bei einem Meeting in Portugal, bei dem ein Deutscher der einzige Ausländer unter Portugiesen wäre, befände er sich in einer Minderheitenposition und hätte wahrscheinlich einen schweren Stand. Oft herrscht eine stillschweigende Übereinkunft...


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