Zusammenfassung von Fusionsfieber 2.0

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Fusionsfieber 2.0 Buchzusammenfassung
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Bewertung

7 Gesamtbewertung

8 Umsetzbarkeit

6 Innovationsgrad

8 Stil


Rezension

Man schließt sich zusammen, schafft dadurch Synergien und steigert letztlich seinen Wert: Die Idee einer Fusion ist gut. Doch oft scheitern Unternehmen an unrealistischen Visionen, einer schlechten Vorbereitung oder einer unstrukturierten Durchführung der Zusammenführung. In der Wirtschaft gilt wie in der Ehe: Drum prüfe, wer sich ewig bindet. Immerhin: Die Hälfte aller Fusionen ist erfolgreich. Was diese Unternehmen richtig machen, haben Habeck, Frohn und Walleyo untersucht. Ihre Tipps sind zwar nicht neu, dafür aber gut aufbereitet, nachvollziehbar und auf den Punkt gebracht. Bei so viel Klarheit wären die beigefügten Fallbeispiele fürs Verständnis eigentlich gar nicht mehr nötig, interessant sind sie aber allemal. getAbstract empfiehlt dieses schmale Buch fusionsfreudigen Führungspersönlichkeiten sowie Projektleitern, die für eine Integration verantwortlich sind.

Nach der Lektüre dieser Zusammenfassung wissen Sie:

  • was eine Fusion erfolgreich macht,
  • wie Integrationsprozesse und -strategien organisiert sein sollten und
  • wie Sie alle Mitarbeiter sinnvoll einsetzen.
 

Über die Autoren

Max M. Habeck ist Leiter des Bereichs Operational Transaction Services bei Ernst & Young und Koautor des Buches Wi(e)der das Fusionsfieber. Fabian Frohn ist ebenfalls für Ernst & Young tätig und berät Firmen in Sachen internationale Transaktionen. Samy Walleyo ist Partner bei Ernst & Young und hat zahlreiche internationale Integrationsprojekte geleitet.

 

Zusammenfassung

Warum so viele Fusionen scheitern

Zu den prominentesten Beispielen gescheiterter Fusionen gehört die Geschichte von Daimler-Benz und Chrysler: Nach Jahren gemeinsamer Arbeit gehen sie wieder getrennte Wege. Doch nicht nur die beiden Automobilgrößen scheiterten an dem Versuch, zwei Unternehmen unter einer Marke und einer Kultur zu führen. Knapp die Hälfte aller Fusionen misslingt. Oft liegt der Grund darin, dass sie falsch angegangen werden. Besonders die so genannten Megadeals der vergangenen Jahre wurden häufig an die Wand gefahren. Statt einer Wertsteigerung erlebten die Firmen ein finanzielles Desaster.

Der entscheidende Grund: Ein Zusammenschluss lässt sich strategisch zwar in die Bereiche Transaktion und Integration aufteilen, das bedeutet aber nicht, dass die Auseinandersetzung mit der Integration erst in der Integrationsphase beginnt. Das Risiko eines bösen Erwachens kann massiv verringert werden, wenn die relevanten Themen und Firmenbereiche im Vorfeld in eine sorgfältige Prüfung des Unternehmens, eine Due Diligence, einbezogen werden. In dieser Konsolidierungsphase sollten Sie die bestehenden Strukturen der Finanz- und auch der IT-Sektionen überprüfen...


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