Zusammenfassung von Geld war gestern

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Geld war gestern Buchzusammenfassung
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Bewertung

7 Gesamtbewertung

7 Umsetzbarkeit

8 Innovationsgrad

6 Stil


Rezension

Das Thema Bitcoin brennt vielen unter den Nägeln: Was ist von der Digitalwährung zu halten? Ist sie gefährlich? Oder ist sie die Zukunft? Wer Antworten auf Bitcoin-spezifische Fragen sucht, wird von diesem Buch enttäuscht werden; die Erläuterungen zur neuen Internetwährung sind kurz und waren zum Teil zum Zeitpunkt der Buchpublikation bereits veraltet. Wer sich grundsätzlich für Alternativwährungen interessiert, bekommt aber eine Vielzahl interessanter Fälle vorgesetzt: Wära, WIR-Franken, Chiemgauer – hier werden die Geschichten dazu erzählt. Der plakative Titel Geld war gestern ist aber nicht das Fazit, zu dem die Autoren kommen. Sie machen vielmehr deutlich, dass Alternativwährungen Nischenprodukte sind und ihrer Meinung nach auch bleiben werden. Koller und Seidel schreiben flott und unterhaltsam. Allerdings bleiben ihre Erklärungen bisweilen vage, und auffallend viele Passagen finden sich ähnlich bei Wikipedia. getAbstract empfiehlt das Buch Lesern, die einen schnellen Überblick über das spannende Thema Alternativwährungen suchen und nicht gleich alles für bare Münze nehmen.

Nach der Lektüre dieser Zusammenfassung wissen Sie:

  • welche komplementären Währungssysteme es in der Vergangenheit gab,
  • welche Alternativen zu offiziellen Währungen heute existieren und
  • welche Vor- und Nachteile sie haben.
 

Über die Autoren

Die Journalistin Christine Koller hat unter eigenem Namen sowie als Ghostwriterin bereits mehrere Bücher verfasst. Wirtschaftsingenieur Markus Seidel promovierte im Bereich Innovationsmanagement; er arbeitet als Manager in der Automobilindustrie.

 

Zusammenfassung

Inoffizielle Währungen sind nichts Neues

Bislang haben sich die Befürchtungen nicht bewahrheitet, doch die Sorgen bleiben: Im Zuge der extrem expansiven Geldpolitik der Zentralbanken in Europa, den USA und Japan sind Zweifel an konventionellen Währungen wie Euro, US-Dollar oder Yen laut geworden. Anleger, aber auch viele Ökonomen befürchten über den Tag hinaus einen starken Anstieg der Inflation. Daher sind in den vergangenen Jahren immer mehr inoffizielle, ergänzende Währungen entstanden – als Alternative zu den offiziellen. Ihre Initiatoren versprechen sich Unabhängigkeit vom kriselnden Finanzsystem, aber auch Hilfen zur Bewältigung sozialer Probleme. Was viele nicht wissen: Schon immer gab es Alternativen zum offiziellen Geld. Oft waren es Waffen, Schmuck oder Seide, häufig auch Naturalien. Später, zu Zeiten der Gold-, Silber- und Kupfermünzen, waren Bleimünzen eine zusätzliche Währung. Zum Horten taugten sie nicht, sie wurden vielmehr gleich wieder in Umlauf gebracht.

Vordenker Silvio Gesell und das „rostende Geld“

Die meisten alternativen Währungssysteme der Moderne basieren auf Ideen von Silvio Gesell, der von 1862 bis 1930 lebte. Gesell, geboren...


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