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Genial einfach investieren
Buch

Genial einfach investieren

Mehr müssen Sie nicht wissen – das aber unbedingt!

Campus, 2007 Mehr

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Bewertung der Redaktion

7

Qualitäten

  • Umsetzbar

Rezension

Berichte und Gespräche über den Aktienmarkt strotzen oft vor heißen Tipps, Kursvorhersagen und sicheren Renditeversprechen. Der Rat der Autoren dieses Buches lautet dagegen schlicht und einfach: Vertrauen Sie niemandem, der Ihnen erzählt, er wisse, wie sich die Kurse entwickeln! Vor allem sich selbst sollten Sie misstrauen, wenn Sie derlei Prognosefähigkeit in sich spüren. Erst wenn Sie irrationales Verhalten in Ihren Anlageentscheidungen berücksichtigen, handeln Sie souverän. Natürlich mündet auch dieses Buch wiederum in praktische Tipps. Doch die sind systematischer Natur und schlüssig – nicht zuletzt deshalb, weil sie wissenschaftlich fundiert sind und dem Geschäft des Geldanlegens jenen spielerischen Spekulationscharakter rauben, der rasch ins Minus führt. getAbstract empfiehlt dieses Buch allen Privatanlegern, die sich gegen verheerende Einflüsterungen des Finanzproduktmarketings schützen wollen.

Zusammenfassung

Vernunft und Unvernunft

Die Finanzwissenschaft hat in den vergangenen Jahren Erkenntnisse hervorgebracht, die Sie für Ihre persönliche Geldanlage nutzen können. Das hilft Ihnen, so manche angeblich überlegene Anlagestrategie zu entlarven, bevor Sie den Schaden haben. Am besten gestehen Sie sich gleich anfangs ein: Selbst in Ihrer vermeintlich rationalsten Entscheidung steckt ein Schuss Unvernunft – alles andere ist bereits ein Fall typischer Selbstüberschätzung. Die Irrationalität zeigt sich z. B. im Vertrauen auf die Chartanalyse, also auf die Vorhersage künftiger Kurse durch die Untersuchung des bisherigen Kursverlaufs. Diese Prognosekraft ist ein empirisch nachgewiesener Irrglaube, ihre Verbreitung dagegen psychologisch begründbar. Unverzichtbar für Ihre Anlageentscheidung sind drei Komponenten: theoretische Forschung, empirische Forschung und verhaltenswissenschaftliche Forschung, auch „Behavioral Finance“ genannt. Die Theorie versucht mathematisch zu beweisen, welche Anlagemodelle Erfolg versprechen, die Empirie spürt Marktregelmäßigkeiten auf, und die Behavioral Finance deckt auf, wann und warum Menschen irrational agieren. Aus diesen Fachrichtungen lassen sich neun...

Über den Autor

Martin Weber lehrt als Professor für Finanzwirtschaft an der Universität Mannheim. Seine Fachgebiete sind Bankbetriebslehre und Behavioral Finance.


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