Zusammenfassung von Geniale Grenzgänge

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Geniale Grenzgänge Buchzusammenfassung
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Bewertung

6

Qualitäten

  • Unterhaltsam
  • Inspirierend

Rezension

Was hat der historische Wettlauf zum Südpol Ende des 19. Jahrhunderts mit unserer heutigen Wirtschaft zu tun? Diese Frage mag man sich spontan stellen, wenn man Peter Baumgartners Buch zur Hand nimmt. In der Tat braucht der Leser etwas Geduld, um die Zusammenhänge zu erfassen und das Ansinnen des Autors zu akzeptieren: den Forscher und Abenteurer Ernest Shackleton, dessen Polarexpeditionen vor dem Ziel abgebrochen wurden, als Ausnahmeunternehmer zu verstehen. Baumgartner gliedert sein Werk in zwei Teile: Einem spannenden Bericht über Shackletons Leben folgt eine Abhandlung darüber, wie man in Grenzbereichen agiert, seien es wirtschaftliche oder persönliche. Leider wird man den Verdacht nicht ganz los, Shackleton diene als bloßes Vehikel für Baumgartners Lust am Fabulieren. Das Erzähltalent, das der Autor an den Tag legt, kann sich allerdings sehen lassen. getAbstract empfiehlt das Buch allen, die zum kritischen Nachdenken über ihre Grenzen und die unseres Wirtschaftssystems angeregt werden möchten.

Über den Autor

Peter Baumgartner ist Redner, Wirtschaftsingenieur und Wirtschaftspädagoge.

 

Zusammenfassung

Die letzte Grenze für Entdecker

Ende des 19. Jahrhunderts hatte der Mensch sich die Erde fast vollständig erschlossen. Für Entdecker gab es kaum noch Grenzen zu überschreiten. Nur eine Herausforderung war noch geblieben: die Pole. Eine Expedition nach der anderen versuchte, die Endpunkte der Erde zu erreichen, und eine faszinierte Öffentlichkeit verfolgte jeden Schritt der risikoreichen Unternehmen. Das Überschreiten der letzten Grenze, die Eroberung der lebensfeindlichen Polregionen, wurde zum nationalen Interesse, zum Symbol für Fortschritt und Willenskraft. Die Geschichte der Polexpeditionen ist jedoch auch eine Geschichte des Versagens. Viele Männer starben, weil Reisen schlecht vorbereitet, geleitet und durchgeführt wurden. Dem Image der Expeditionsleiter schadete das nicht, im Gegenteil: An der Opferzahl wurde seinerzeit ihr Glorienschein bemessen.

Heldenverehrung und Draufgängertum gibt es noch heute – auch in den Chefetagen von Konzernen. Doch wer etwas erreichen will, muss die eigene Gier nach Ruhm bändigen. Sonst riskiert er, das Ziel nicht zu erreichen und die ihm Anvertrauten zu verlieren. Im Geschäftsleben urteilen wir oft viel zu leidenschaftlich und ...


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