Zusammenfassung von Globale Projekte managen

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Globale Projekte managen Buchzusammenfassung
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Bewertung

6

Qualitäten

  • Umfassend

Rezension

Globale Projekte nehmen zu – und sie bergen spezielle Herausforderungen. Zahllose Menschen in interkulturellen Teams arbeiten weltweit für Projekte aller Art. Erfolge sind angesichts vielfältiger zwischenmenschlicher und organisatorischer Schwierigkeiten nicht selbstverständlich. Dieser Sammelband mit 20 Beiträgen verschiedener Autoren beleuchtet das Thema aus mehreren Perspektiven. Da werden Erfahrungen geschildert, Empfehlungen und Tipps gegeben, typische Probleme großer und internationaler Projekte skizziert und Lösungen angeboten. Interessant sind auch die Ausführungen zu Veränderungen der Arbeitsorganisation. Kritische Stimmen, die sich zur Überlastung der Mitarbeiter oder dem möglichen Scheitern komplexer Projekte äußern, fehlen nicht. Insgesamt findet sich hier ein breites Themenspektrum aus Projekt- und Unternehmenspraxis. Gelegentliche Überschneidungen stören kaum. Die Kapitel sind gut lesbar geschrieben und meist unter 20 Seiten lang. Sehr erfahrenen Projektleitern werden sie möglicherweise wenig Neues bieten, allen anderen Projektbeteiligten jedoch dürften sie wichtige Anregungen geben. getAbstract empfiehlt das Buch allen Unternehmens- und Projektleitern, Projektmitarbeitern, Arbeitswissenschaftlern und Wirtschaftsstudenten.

Über die Autoren

Andreas Nachbagauer ist stellvertretender Leiter der Projektmanagement-Studiengänge an der Fachhochschule des Berufsförderungsinstituts Wien. Gerhard Ortner arbeitet ebenfalls an der FH des BFI Wien mit dem Schwerpunkt Projektmanagement. Neben den beiden Herausgebern haben 24 weitere Autoren zu dem Buch beigetragen.

 

Zusammenfassung

Internationale Katastrophenhilfeprojekte

Zu den besonders komplexen internationalen Projekten gehören Einsätze im Rahmen der Katastrophenhilfe. Zwar wird das Vorgehen vorher jeweils systematisch geplant und trainiert. Doch stets landen die Helfer unter Zeitdruck in einem unbekannten Umfeld mit schwer beschädigter oder gar zerstörter Infrastruktur und sich rasch ändernden Rahmenbedingungen. Zunächst übersteigt der Bedarf an Hilfeleistungen deutlich die verfügbaren Unterstützungsmöglichkeiten. Die ersten Teams vor Ort sind weitgehend auf sich allein gestellt und müssen autonom entscheiden, wie sie am besten helfen können. Einer „Übermacht des Faktischen“ zu Beginn folgen Analyse und Konsolidierung. Die Organisation vor Ort wächst innerhalb weniger Tage und kommt immer besser mit den sich bietenden Schwierigkeiten zurecht. Den Abschluss des Hilfsprojekts bildet eine geordnete Übergabe. Dieser schließt sich eine Evaluierung und Aufarbeitung auf nationaler und oft auch internationaler Ebene an, mit dem Zweck, für die nächsten Einsätze zu lernen und Standards oder Richtlinien zu überarbeiten. Hilfsorganisationen brauchen ein professionelles Projektmanagement, um für die Kurzfristigkeit...


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