Zusammenfassung von Großgruppen-Interventionen

Suchen Sie das Buch?
Wir haben die Zusammenfassung! Erfassen Sie die Kernaussagen in nur 10 Minuten.

Großgruppen-Interventionen Buchzusammenfassung
Lernen Sie los:
oder Abos vergleichen

Bewertung

7 Gesamtbewertung

8 Umsetzbarkeit

6 Innovationsgrad

6 Stil


Rezension

„Bei einer gemeinsam gekochten Suppe sucht keiner das Haar darin“ – dieser Satz bringt den großen Vorteil der Mitarbeiterpartizipation sehr schön auf den Punkt. Dass es sich lohnt, Mitarbeiter an Entscheidungen zu beteiligen und ihr Potenzial zu nutzen, haben inzwischen viele Unternehmen erkannt. Mit dem Aufkommen der sozialen Medien hat sich der Trend noch verstärkt. Vielen gilt das sozial vernetzte Unternehmen als Ideal. Die Autoren dieses Buches betonen, dass nichts wirksamer ist als direkte und unmittelbare Interaktion. Allen Software-Tools und Vernetzungstechnologien zum Trotz gilt: Menschen brauchen Menschen. Wer es schafft, in einer Großveranstaltung eine Gruppendynamik zu entwickeln und sie zu steuern, hält eines der mächtigsten Instrumente des Change-Managements in der Hand. Die Autoren gewähren als erfahrene Praktiker einen Einblick in ihren methodischen Werkzeugkasten. Leider ist der Stil teilweise etwas sperrig, dafür wird dem Leser aber eine sehr detaillierte und konkrete Anleitung gegeben. getAbstract empfiehlt das Buch Organisationsentwicklern und allen, die sich mit Change-Management beschäftigen.

Nach der Lektüre dieser Zusammenfassung wissen Sie:

  • wie wichtig Partizipation als Führungsprinzip ist,
  • welche Großgruppen-Interventionen es gibt und
  • wie sie funktionieren.
 

Über die Autoren

Hannes Hinnen und Paul Krummenacher sind Organisationsentwickler und haben im Jahr 2000 das Beratungsunternehmen Frischer Wind gegründet.

 

Zusammenfassung

Der Siegeszug der Partizipation

Seit den 70er Jahren findet in der Gesellschaft ein Wertewandel hin zu mehr Teilhabe und Mitbestimmung statt. Natürlich hat diese Entwicklung auch einen Einfluss auf die Unternehmen. Es stößt auf immer weniger Akzeptanz, wenn die Spitze einsame Entscheidungen trifft. Partizipation ist allerdings nicht mit Basisdemokratie zu verwechseln; dieses Missverständnis sollte sehr früh ausgeräumt werden. Die Betroffenen sollen in den Entscheidungsprozess einbezogen werden, doch die Entscheidung trifft nach wie vor derjenige, der auch die Verantwortung trägt. Insofern hat partizipative Führung sowohl autoritäre wie auch kooperative Anteile.

Dem Trend zu mehr Partizipation steht nach wie vor ein gewisses Defizit an Führungsinstrumenten gegenüber. Einen Teil dieser Lücke können Großgruppen-Interventionen füllen. Sie gehören zum Repertoire des Change-Managements und sollten nie als Einzelevent, sondern immer als Teil eines Prozesses verstanden werden. Der methodische Werkzeugkasten enthält fünf Instrumente. Die Auswahl richtet sich nicht nach dem Thema, sondern nach dem Ziel, dem Zeitbudget und der generellen Ausgangslage.

Methode...


Mehr zum Thema

Ähnliche Zusammenfassungen

Agil moderieren
6
Crashkurs Professionell Moderieren
7
Meet up!
9
Project Canvas
8
Inspiring! Kommunizieren im TED-Stil
7
Serious Work
9

Verwandte Kanäle

Kommentar abgeben